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„Als Künstler bin ich schwul“

James Franco über James Franco

UPDATE (3.12.2016) Das hat aber gedauert: James Francos Film „I am Michael“ startet endlich in Amerikas Kinos. Wie The Hollywood Reporter berichtet, wird die Geschichte von Homoaktivist Michael Glatze am 27. Januar in ausgewählten US-Kinos anlaufen. Einen deutschen Starttermin gibt es noch nicht. Erstmal kommt dafür Francos Pornothriller „King Cobra“ ins Kino – und zwar am 12. Januar.

James Franco (36) spielt im Film immer wieder schwule Männer. Er war der Geliebte von Sean Penn in „Milk“, und jetzt spielt er Michael Glatze in „I Am Michael“ (an der Seite von Zachary Quinto)eine wahre Geschichte des Schwulenaktivisten, der die LGBTI-Zeitschrift Young Gay America mitbegründete, später zum religiösen Missionar wurde, Homosexualität mittlerweile als Sünde verteufelt und 2013 seine Freundin geheiratet hat. Da es immer noch keinen deutschen Starttermin für den Film gibt, der im Februar auf der Berlinale lief, begnügen wir uns mit einem Interview, das Franco jetzt dem US-Magazin Two Four Nine gab.

Ich bin schwul – außer, wenn es um Sex geht

Dort hat er sich selbst interviewt. Der heterosexuelle James Franco befragt sein schwules Alter Ego. Darin meint etwa der schwule James, er sei in seiner Kunst schwul und hetero im Leben. „Wobei ich auch schwul in meinem Leben bin, bis zu dem Punkt, wo es um Sex geht, und dann könnte man sagen, dass ich hetero bin. Kommt also darauf, wie man schwul definiert. Wenn es definiert, mit wem du schläfst, dann bin ich wohl hetero.“ In den 20ern und 30ern habe man Homosexualität darüber definiert, wie man sich verhalten hat, nicht mit dem Sex gehabt habe. „Matrosen haben ständig mit Männern gevögelt, aber solange sie maskulin aufgetreten sind, hat man sie nicht für schwul gehalten.“

Ich möchte niemand absichtlich verwirren

Später im Interview erklärt der heterosexuelle James, dass es ihm ganz gut gefällt, dass man ihn so schwer einordnen könne. „Die Leute müssen immer raten. Sie wissen nicht, wo sie mich hinstecken sollen, und das ist großartig. Nicht dass ich Leute absichtlich verwirren möchte, aber solange sie verwirrt sind, kann ich damit spielen.“

zum Interview

Foto Still aus „I Am Michael“


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