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Die Mode-Methode

Lagerfeld-Ausstellung in Bonn

Als Mode-Genie gilt Karl Lagerfeld nicht nur, weil er Klassiker wie das Chanel-Kostüm durch unkonventionelles Design stetig erneuert und sich seit Jahrzehnten als Gestalter fortwährend neu erfindet. 2004 war er der erste namhafte Designer, der für H&M eine exklusive Linie entwirft – ein Erfolgskonzept, das das schwedische Unternehmen mit Modeschöpfern wie Comme des Garçons oder Versace fortsetzte.

In einer Lagerfeld-Ausstellung entschlüsselt die Bonner Bundeskunsthalle das Erfolgsgeheimnis von Karl dem Großen – und enthüllt dabei seine „Modemethode“.

Die Kunst

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Chloë-Gründerin Gaby Aghion numerierte ihre Kollektionen nicht durch, sondern benannte sie nach Kulturgrößen. Für den kunstsinnigen Lagerfeld eine Zusatzinspiration. Sein „Rachmaninoff“-Dress von 1972 ist Kult.

 

Die Zitate

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Lagerfeld gilt als Meister der Bezugnahme auf Stile vergangener Epochen und deren Umdeutung fürs Jetzt. In der Chanel-Winterkollektion 2013 verband er viktorianische Elemente mit modernen Glitzerapplikationen.

 

Die Treue

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Seit Lagerfeld 1983 als künstlerischer Leiter bei Chanel anfing, hat er das Haus nicht mehr verlassen. Zwischendurch arbeitet er aber auch immer wieder für alte Weggefährten bei Chloë, Fendi und Co.

 

Die Ausstellung
Ist das noch Mode oder schon Kunst? Sagen wir es so: Die „Modemethode“ läuft zunächst zeitgleich mit einer Michelangelo-Schau. Der Rest klärt sich vor Ort.
28. März bis 13. September 2015


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