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An die Würstchen, fertig, los!

Tipps für einen geilen Grilltag

Manche halten ja Grillen für eine zutiefst ernsthafte Angelegenheit, die mit größtem professionellen Eifer zu betreiben ist. Dabei geht nichts über einen Nachmittag im Freien, der sich völlig ungeplant bis tief in die Nacht hinzieht. Hier einige sachdienliche Hinweise für eine unkomplizierte und erfolgreiche Grillsaison.

N° 01 – Gästeliste
Mit dem Kerl, dem besten Freund, der besten Freundin oder am allerbesten noch mit allen zusammen! Die Gästeliste will gut überlegt sein, denn beim Grillen gelten die selben Gesetze wie beim Sex: zu zweit geht immer, ein Dreier birgt Konfliktpotenzial und große Gruppen werden irgendwann unübersichtlich. Bei aller Planung bleiben wir aber bitte spontan und verstecken im Notfall einfach die Weinflaschen hinterm Busch oder sorgen für neues Bier von der Tanke.

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N° 02 – Location
Auch über den Standort sollte man sich vorher Gedanken machen. Sehen und gesehen werden? Auf dem Bauch liegend gut gebauten und spärlich bekleideten Männern bei der sportlichen Betätigung zuschauen? Verkehrsgünstige Anbindung? Kinderfrei oder hundefreundlich? Am besten einen festen Treffpunkt ausmachen – bei gutem Wetter sind wir nicht alleine auf der Wiese. Da hilft auch kein wildes Winken.

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N° 03 – Grill
Einweg, Dreibein oder Säule? Es fällt schwer, sich an den Gedanken zu gewöhnen, aber im Park kommt es ausnahmsweise nicht auf die Größe an. Grillen geht auch ohne große Geräte. Für eine lustige Party braucht man keinen Weber-Giganten oder Smoker. Bei vielen Gästen behelfen wir uns mit vielen Einweggrills. Merke: Alles, was hingebracht wird, will auch wieder zurückgetragen werden.

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N° 04 – Beilagen
Wir wollen nach Hause gehen und nicht rollen! Wenn nicht vorher genau aufgeteilt wird, wer was mitbringt, gilt folgende Faustregel: Nicht mehr anschleppen, als man selber essen möchte! Kein Mensch braucht sieben Kartoffel- und fünf Nudelsalate aus dem Kühlregal. Probier stattdessen mal Couscous-Salat:

250g Couscous mit 250 ml kalten Orangensaft quellen lassen, mit Rosinen, gerösteten Mandeln und glatter Petersilie mischen und mit Salz, Pfeffer und Olivenöl abschmecken.
Und für das süße Schnäuzchen auf der Picknick-Decke gibt es „Essbare Grillkohle“. Die ist schnell verputzt, hinterlässt keine schwarzen Pfoten, aber einen klebrigen Mund – zum Küssen gut!

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N° 05 – Zeit
Zeit lassen, quatschen, den blauen Himmel angucken, wegdösen. Grillen ist die wahrscheinlich zweitschönste Nebensache der Welt.

Weitere Grilltipps und leckere Rezepte gibt’s in der MÄNNER 6.2015.

Fotos:Christopher Craig/Flickr, shutterstock.com, Johannes J. Arens, der-zuckerbaecker.de

 


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