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Danke, Dorothy!

Erbe baut LGBTI-Obdachlosenheim

In Manhattan wurde am 20. Juli der Grundstein für ein neues Obdachlosenheim für LGBT-Jugendliche gelegt. Möglich gemacht wird das, weil die Schauspielerin Bea Arthur (Dorothy aus den „Golden Girls”), als sie 2009 starb, in ihrem Testament 300.000 Dollar für eben diesen Zweck beiseite gelegt hatte.

25 Prozent der Jugendlichen Obdachlosen sind LGBT

Die „Bea Arthur Residence for Homeless LGBT Youth” wird noch dieses Jahr in der 13. Straße im East Village eröffnen und Platz für über 100 Jugendliche bieten. Offiziellen Schätzungen zufolge sind über 25 Prozent der amerikanischen Obdachlosen unter Zwanzig Kinder, deren Eltern sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Geschlechts vor die Tür gesetzt haben. Das Obdachlosenheim ist Teil des Ali Forney Centers, einer Organisation, die sich um genau dieses Problem kümmert, und deren Geschäftsführung von der Stadt New York zusätzlich drei Millionen Dollar bekam, um die neue Residence bauen zu können.

Erste schwule Hochzeit der amerikanischen TV-Geschichte

Arthur war Zeit ihres Lebens eine Fürsprecherin der LGBT-Bewegung und hatte die Ideen für einige revolutionäre Folgen der „Golden Girls”, in denen Schwule und Lesben als etwas völlig Normales dargestellt wurden. 1985 gab es bei den „Golden Girls” auch die erste schwule Hochzeit der amerikanischen Fernsehgeschichte, gut 30 Jahre bevor das nun auch ganz offiziell möglich ist.

(Foto: Touchstone Home Video)


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