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LGBTI Magazin auf Arabisch?

Ab Oktober möchte My.Kali alle Leser erreichen

Als My.Kali vor acht Jahren zum ersten Mal erschien, war das ein gewagtes Unterfangen. Jordaniens Gesellschaft ist nicht so konservativ wie beispielsweise die ägyptische, trotzdem war es riskant, in Amman ein Online-Magazine herauszugeben, das die LGBTI-Community unterstützt. Deswegen gab es My.Kali erstmal nur in Englisch, obwohl in Jordanien hauptsächlich Arabisch gesprochen wird. Man wollte eine internationale, weltgewandte Leserschaft, die sich nicht scheute, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die hat man inzwischen, genauso wie Stars auf dem Cover und diplomatische Diskussionen über die politische Dimension der LGBTI-Bewegung, zwischen viel Mode, Kunst und Entertainment.

My.Kali

My.Kali Magazin

„Wir sind für alle da“

Jetzt möchten die Macher einen Schritt weiter gehen. Khalid Abdel-Hadi, Gründer und Creative Director von My.Kali, sagte dem Egypt Independent, dass er das Magazin neu positionieren und ab Oktober auch arabischsprachige Leserinnen und Leser erreichen möchte. „Jordanien ist ein sehr traditionelles Land und man findet uns hier schon schwierig, weil wir Normen und Stereotypen überhaupt in Frage stellen. Aber ich möchte nicht, dass das Magazin nur eine bestimmte Schicht erreicht, sondern wir für alle da sind.“

Ab Oktober geht’s los

Abdel-Hadi hat begonnen ein Redaktionsteam zusammenzustellen, das ab Oktober in Arabisch schreiben und Texte und Interviews übersetzen kann. Wir hier bei Männer sind gespannt auf das Resultat und wünschen den Kollegen alles Gute.

My.Kali online


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