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Der jüngste Hellseher Deutschlands

Mit sechs Jahren bemerkte er, dass er in die Zukunft schauen kann

Schon mit sechs, sieben bemerkte er, dass er in die Zukunft schauen und mit der „geistigen Welt“ in Verbindung treten kann. Seit vier Jahren berät er Menschen, die Rat suchen, professionell. Seitdem hat er schon fast 17.000 Menschen beraten

Florian Rateuke wurde am 28. August 1997 geboren. Schon im Alter von sechs Jahren entdeckte er seine Gabe, in einem traurigen Zusammenhang: Er sagte den Tod seiner Urgroßmutter voraus. Ab diesem Zeitpunkt bekam er immer wieder Visionen und Eingebungen der geistigen Welt als Bilder oder Träume, die später tatsächlich eintrafen. Mit zwölf begann er, übers Internet den Kontakt zu Menschen zu suchen, denen er beratend zur Seite stehen konnte. In der Schule wirkte seine Fähigkeit oft als Fluch. Florian fühlte sich anders als andere Kinder – nicht zuletzt, weil er schwul ist. Freunde zu finden, fiel ihm schwer, er war in sich gekehrt und neigte zur Verschlossenheit. Da er hinter die mühsam aufgebauten Fassaden seiner Mitmenschen blicken konnte, schenkte ihm während seiner Jugend kaum jemand Vertrauen. „Mit zwei Mitschülern verbrachte ich gern meine Zeit, ansonsten war ich ein ausgesprochener Einzelgänger“, sagt der 18-jährige Berliner.

Wie schwer es ist, sich in den folgenden Jahren einem ‚irdischen‘ Beruf zu widmen, wurde ihm während seiner Ausbildung als Kaufmann bewusst. Nach einer kurzen Orientierungsphase nach der Schule machte er daher seine Berufung zum Beruf. Seitdem unterstützt er Ratsuchende für fachliche und spirituelle Lebensberatung als Hellseher und spiritueller Lebensberater.

Heimlich gab er sein ganzes Taschengeld für Kleinanzeigen aus, um seine Gabe auszuleben.

Die Möglichkeit, mit der geistigen Welt Kontakt aufzunehmen, erfüllt und inspiriert Florian, führte aber auch gerade in frühen Jahren zu unglücklichen Momenten, Einsamkeit und Streit. So kreuzte sie die Pläne seiner Eltern, ihr Sohn möge nach dem naturwissenschaftlichen Gymnasium studieren beziehungsweise einen „ordentlichen Beruf“ ausüben. Insbesondere die Mutter stand der außergewöhnlichen Gabe ihres Sohnes skeptisch gegenüber und wusste nicht damit umzugehen. Deshalb verschwieg Florian die ersten Kontaktaufnahmen als Hellseher – heimlich gab er sein ganzes Taschengeld für Kleinanzeigen aus, um seine Gabe auszuleben. Als er sich entschloss, damit offiziell seinen Lebensunterhalt zu verdienen, bat er um Erlaubnis, erntete aber zunächst völliges Unverständnis, bevor die Diskussionen endeten und das „Nein“ einem Einverständnis wich. Doch auch die hohe Trefferquote seiner Voraussagen und Florians Beliebtheit bei einer breiten Masse von Menschen änderten nichts an der ausgeprägten Skepsis seiner Eltern. Die Gabe steht bis heute zwischen ihnen.

Florian interessiert sich für Naturwissenschaften. Zu seinen Hobbys zählen Meditation, leichter Sport und lange Spaziergänge in der Natur; dabei findet er einen energetischen Ausgleich zwischen den Kontaktaufnahmen mit der anderen Welt. HIER kann man ihn kontaktieren.


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