Breite Beteiligung bei Mr-Gay-Kür

Wer schafft den Sprung aufs MÄNNER-Cover? Rund 27.000 Leser stimmten ab

Vorrunde und Halbfinale sind gemeistert, doch die Kür kommt erst noch: das Mister-Gay-Germany-Finale. Das sollte bereits am 24. Oktober in Mannheim stattfinden, aber der Veranstalter hat das Finale aus organisatorischen Gründen abgesagt. Bereits gekaufte Tickets werden natürlich von ihm erstattet. Das Team von MR GAY GERMANY arbeitet auf Hochtouren daran, einen neuen Termin und Ort für das Finale zu finden.

Das MÄNNER-Online-Voting ist mittlerweile gelaufen – fast 27.000 Leser haben ihre Stimme abgegeben. Wer das Rennen für sich entschieden hat, geben wir beim Finale bekannt. Die Ergebnisse unseres Votings  werden mit der Jury-Bewertung und einzelnen Challenge-Ergebnissen verrechnet. Der Gewinner wird Cover-Model einer der kommenden MÄNNER-Ausgabe.

Insgesamt kämpfen acht Kandidaten um den Titel – wobei der Kampf weniger der Konkurrenz als einer eigenen Mission gilt. Bei diesem Contest geht es nicht nur um gutes Aussehen und sicheres Auftreten, es geht darum, dass jeder Kandidat eine Kampagne entwickelt, deren Ergebnisse der LGBTI-Community zugute kommen. Hier stellen wir die Projekte der Teilnehmer kurz vor.

Bannerbild

Aaron aus Köln
Kampagnen-Motto: Das ist mir jetzt zu hetero!
Ziel: Mittels Aufklärung das Schimpfwort „schwul“ abschaffen

Chris aus Hamburg
Kampagnen-Motto: Show your Colours
Ziel: Anti-Homophobie-Unterricht in Schulen etablieren

Dominik aus Köln
Kampagnen-Motto: Stop Ignoring! Open Your Eyes!
Ziel: Zivilcourage für homosexuelle Mobbing-Opfer fördern

Frank aus Osnabrück
Kampagnen-Motto: International Tolerance
Ziel: Durch Solidarität Opfer von homophoben Staaten weltweit unterstützen

Max aus Hildesheim
Kampagnen-Motto: Born that way
Ziel: In Zusammenarbeit mit Vereinen Homophobie im Fußball bekämpfen

Jonathan aus Berlin
Kampagnen-Motto: TypischUntypisch
Ziel: Spielerisch Schubladendenken abbauen! Plakat- und Online-Kampagne

Tim aus Mannheim
Kampagnen-Motto: Von Mikro zu Makro
Ziel: Bundesweiter Community-Zusammenhalt durch starke City-Szenen

Tony aus Neubrandenburg
Kampagnen-Motto: Pre4LIFE
Ziel: Betreuung von Mobbing-Opfern, Seelsorge via Smartphone-App

 

Fotos: THOMAS SIEVERT


6 Kommentare

  1. Domenico Calafato

    „Warum sind die hübschen nicht ins Finale gekommen ?“ – Vielleicht weil es hier um mehr geht als nur um das Aussehen.. Das ist keine Misswahl aus dem free-TV.
    Die Jungs möchten Statements setzten und Engagement zeigen um etwas zu verändern.
    Und in dieser Hinsicht denke ich hat sich der Chris das perfekte Ziel ausgesucht. Nämlich das Problem an den „Wurzeln“ anpacke.. Eventuell wäre das nicht sonderlich effektiv für unsere Generation, die nächste allerdings wird sicherlich davon profitieren.

    Daher klare Stimme für ihn.


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