shutterstock_25077133

Gesucht wird: Der Mann 2015

Schickt uns Eure Vorschläge!

Wer hat Euch im Jahr 2015 am meisten überzeugt? Wer hat sich am tatkräftigsten für die LGBTI-Gemeinde engagiert? Wer hat sich mit seinem Coming-Out, seinem aktiven Einsatz gegen Homophobie und Diskriminierung oder einem Kunstwerk einen Namen gemacht und dadurch einen Platz auf dem Jahresendtreppchen verdient? Natürlich dürft Ihr auch Lesben, Trans-Frauen oder Trans-Männer sowie Heteros nominieren. Wichtig ist eine kurze Begründung, warum Ihr findet, dass Euer Kandidat der Mann des Jahres ist.

Es dürfen die „Helden des Alltags” sein, aber natürlich auch diejenigen, die man aus den Medien kennt: Politiker, Journalisten, Aktivisten, Schauspieler, Sportler usw.?

Vielleicht findest Du hier ein paar Anregungen:

„Wir haben das ehrenamtliche Projekt SCHLAu mitinitiiert, bei dem junge Leute in den Unterricht gehen und über LGBTI-Lebensweisen aufklären. Das bewegt einen wirklich, wenn man von einem Schüler hört, dass er durch uns eine neue Perspektive gewinnen konnte, weil er jetzt weiß, dass er nicht der einzige Schwule auf der Welt ist.”

Oder hier:

„Ich unterrichte in einer Grundschule in Kenia und bin für die Aufklärungsarbeit zuständig. Dabei halte ich mich allerdings nicht an die Lehrbücher. Denn dann würde ich die Homophobie noch unterstützen, den Rassismus stärken und das Schlagen der Kinder befürworten.”

Oder hier:

Jewgenij Scuwayew ist aus Westsibirien geflohen, weil ihn homophobe Mitbürger erpressten und verprügelten. Er kam in Magdeburg in eine Gemeinschaftsunterkunft, wo alles von vorn begann: „Ich habe mit Leuten aus Tschetschenien und anderen homophoben Menschen aus Russland zusammengewohnt.” Hilfe fand der 26-Jährige beim Verein CSD Magdeburg.

Schickt uns Eure Vorschläge bis zum 25. Oktober an maenner-leserservice[ät]brunogmuender.com.

Betreff: Mann 2015

Die 5 meistgenannten Kandidaten stellen wir dann hier zur Wahl.

Das waren übrigens die Top 5 des Vorjahres:

umfrage_fertig_zahlen_neu

Illustration: MAX BACHMEIER

Klaus Wowereit (32 %)

Als der Regierende Bürgermeister von Berlin im August vergangenen Jahres seinen Rücktritt ankündigte, verstummten die kritischen Stimmen zusehends. Und auch in der Homo-Community sah man auf einmal klarer, dass sein öffentliches Coming-out eine Sternstunde in der Geschichte der Homosexuellen in Deutschland war.

Alfonso Pantisano (29 %)

Seit „Enough is Enough“ im Sommer 2013 innerhalb weniger Monate zum Vorzeigeprojekt der LGBTI-Welt in Deutschland wurde, gibt vor allem Alfonso den Anliegen und Aktionen der jungen Aktivisten ein medial überzeugendes Gesicht.

Stefan Kaufmann (22 %)

Der Bundestagsabgeordnete ist der bekannteste offen schwul lebende Politiker der CDU. In der Homo-Community von Stuttgart, aber auch in TV-Talks und in seiner eigenen Partei engagiert er sich für die rechtliche Gleichstellung.

Ralph Ehrlich (9 %)

Ralph ist seit vielen Jahren in der Berliner AIDS-Hilfe (BAH) engagiert. Seine aktuellen Projekte sind die Schnürsenkelhelden („Laufend gegen Stigma“) und der Live-Run der BAH.

Volker Beck (8 %)

Seit mehr als 20 Jahren macht sich der Grüne als Abgeordneter im Bundestag unermüdlich für die Rechte von Lesben und Schwulen stark. Die Durchsetzung des Lebenspartnerschaftsgesetzes sieht er als einen der Höhepunkte seiner politischen Laufbahn.

 


23 Kommentare

  1. Heidi Christina Müller

    Ich wähle Klaus Wowereit !!!
    Ich würde auch gerne meinen lieben Patrick Steeger vorschlagen und wählen , der steht anscheinend nicht zur Disposition ??!!!

  2. Frank Steinert

    Hy,ich nominiere Patrick Steeger.Es sollte auch mal einer die Chance aus dem öffendlichen leben haben,undPatrickSteeger hat es verdient. Lg

  3. Werner Gamsig

    ziemlich sinnlose Arbeit, die die Männer da machen. Spätestens, wenn Profile auf Gayportalen gelesen werden, kann selbst ein Schwuler homophob werden. Ob es wirklich der Sinn sein soll, dass Schwule sich Rechte erkämpfen, um genauso menschenverachtend in der gleichen Community zu werden, wie die sogenannten Heteros ihnen gegenüber waren?, Dabei will ich die Leistung der einzelnen nicht herab würdigen. Trotzdem vertrete ich die Meinung, Schwule sollten daraus etwas lernen. Aber na ja, selbst nicht verachtet werden wollen, um selbst verachten zu können, scheint mir nicht der richtige Weg. Wenn durch Schwule auf diese Art die Eigenschaften verlieren, die sie früher aus der Menge heraushoben, kann ich leider keinen zum Mann des Jahres küren 🙂


Schreibe einen neuen Kommentar



Likes & Shares

Durch die fortgesetzte Nutzung der Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. mehr Info

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close