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PsyCHO-Queen

Margaret Cho mit neuer Show in Deutschland

Die Wahrheit ist: ohne Margaret Cho hätte Amy Schumer mit „Dating Queen“ nicht gerade die weltweit größte Komödie des Jahres gelandet. Ohne Margaret Cho würden wir uns in Comedy-Clubs nicht mit Sachen wie Rasse, Hautfarbe und Mösen beschäftigen. Ohne Margaret Cho wäre Comedy teilweise nicht so engagiert, laut und zielorientiert. Und ohne Frau Cho hätte ganz Amerika und ein großteil der Welt deutlich weniger gelacht. Ohne Margaret Cho wäre die Welt einfach ärmer. Weil sie sowas wie ein komödiantisches Genie ist, das auch noch hundert andere Sachen kann.

 

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Egal ob bisexuell oder queer, komisch ist sie immer

Die 46-Jährige war schon viel: vor 20 Jahren in „All American Girl“ der erste US-Serienstar mit koreanischen Wurzeln, ein genialer Sidekick in vielen anderen Formaten, während der letztjährigen Golden Globe-Verleihung ein koreanischer Diktator, der mit Meryl Streep flirtet, Preisträgerin des American Comedy Award, hetero, bisexuell, queer, verheiratet, die erste Frau, die auf einer Bühne über ihre „fat pussy“ redet, dabei immer wieder Pionierin. Eins war sie bei all dem auch immer: verdammt lustig. „Es ist schwierig Leute die zum ersten Mal in eine sehen, darauf vorzubereiten, was sie erwartet. Viel. Sie werden sich danach besser fühlen, soviel kann ich, denke ich, versprechen.“ Wir auch.

Vielleicht singt sie „I want to kill my rapist“, ihre neue Single.

In ihrem neuen Programm „There‘s no I in team, but there’s a Cho in PsyCho“, mit dem sie Ende des Jahres auch durch Europa tourt und am 7. Dezember einen einzigen Abend lang in der deutschen Hauptstadt auftritt, geht es um Dinge, die sie wütend machen. Cho fühlt sich blank in den Wahnsinn getrieben, wenn sie die Schlagzeilen in der Zeitung sieht: Polizeigewalt, Rassismus und die steigende Gewalt gegen Frauen. „PsyCHO“ geht zum Angriff über und präsentiert schonungslos den Standpunkt der Künstlerin zu Singletum, Boko Haram, Caitlyn Jenners Geschlechtsanpassung und jeder Art von Emanzipation. Gut, eine kleine magische Musikeinlage könnte es auch geben … . Vielleicht singt sie „I want to kill my rapist“, ihre neue Single. Margaret Cho schafft es wie keine andere zwischen Weichspülertum und messerscharfer Zunge nahtlos zu wechseln und wird dafür von ihren Fans weltweit verehrt wie sonst kaum eine Frau. Wer Karten für ihre Gigs will, sollte sich deswegen beeilen.

Margaret Cho: The psyCHO Tour

1. Dezember, Wien

7. Dezember, Berlin

14. Dezember, Zürich

Tickets an allen Vorverkaufsstellen und unter margaretcho.com/tour

Foto: Mary Taylor


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