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Verlobter Ex-Boxer dreht Schwulenporno

Der "heterosexuelle" Yusaf Mack kann sich an nichts erinnern

Es gibt ja so einige Ausreden, in einem Porno mitzuspielen. „Ich war jung und brauchte das Geld“ ist wohl die geläufigste. Und wenigstens ehrlich. Dass der Ex-Profi-Boxer und zehnfache Vater Yusaf Mack einen Schwulenporno gedreht hat, kann er sich nicht erklären. Seine Ausrede: Er wurde unter Drogen gesetzt.

So hat sich die Geschichte laut dem US-Amerikaner abgespielt: Anfang des Jahres hat ihn jemand auf Facebook angeschrieben. Der hat ihm eine Rolle in einem Porno angeboten. Da der 35-Jährige knapp bei Kasse war, willigte er ein, in dem Film mitzuspielen. Mit Frauen natürlich.

„Mein ganzes Leben lang war ich, was die Leute einen Hurenbock nennen. Ich liebe Frauen“, sagt Mack dem Onlinemagazin philly.com. „Ich berühre Männer nur beim Boxen.“ Noch dazu ist er verlobt und hat zehn Kinder im Alter von drei bis 21.

Er kann sich an nichts erinnern – außer an 4500 Dollar

Schließlich ist er irgendwann im Juni – wann genau, weiß Mack nicht mehr –mit dem Zug nach New York City gefahren. Er machte sich auf zu einem Apartment in der Bronx. Dort angekommen, seien viele nackte Frauen in der Wohnung rumgelaufen. Er wollte etwas trinken. „Sie gaben mir eine Tablette und einen Shot Wodka. Ich nahm die Tablette und schluckte sie mit dem Wodka runter“, sagt Mack.

Als nächstes weiß er nur noch, wie er in einem Zug an der 30th Street Station – dem Hauptbahnhof Philadelphias – aufgeweckt wurde. „Ich kann mich nicht erinnern, in den Zug gestiegen zu sein“, behauptet er. Später hat er jedoch gemerkt, dass er um 4500 Dollar reicher war. Die hatte ihm nämlich jemand in die Tasche gesteckt.

Den Vorfall will der ehemalige Profi-Boxer dann vergessen haben. Bis er Mitte Oktober auf dem Weg zu seiner Oma ein komisches Verhalten der Leute um ihn herum bemerkt hat. „Ich habe mich gefragt, wieso alle an mir vorbeigehen und keiner mit mir spricht“, erinnert er sich. Einer seiner Freunde hat ihn dann zur Seite genommen und ihm das Video gezeigt, in dem er sich mit zwei anderen Männern in einem Dreier vergnügt.

Dann hat er auch noch sein Facebook-Passwort vergessen

„Ich weiß nicht, worüber ihr sprecht“, soll er dann gesagt haben, „Das bin ich nicht. Daran erinnere ich mich nicht.“ Doch die Freunde konnten ihn überzeugen, dass er das ist. Eindeutig. Mack hat das Video vorher nie gesehen. Er erinnert sich nur daran, zu einem Hetero-Porno eingewilligt zu haben und nach New York gefahren zu sein.

Den Facebook-Kontakt, mit dem er den Vertrag geschlossen hat, kann er nicht mehr erreichen. Denn Mack hat sein eigenes Passwort vergessen und will keinen Zugang mehr zu seinem Profil haben. E-Mails an die Pornoseite, auf welcher das Filmchen veröffentlicht wurde, blieben unbeantwortet.

„Er wird der sein, der zuletzt lacht“, sagt eine Managerin

Yusaf Mack hat mit im Alter von sieben Jahren mit dem Boxen angefangen. In seiner Karriere hat er einige Titel gewonnen. Seit er letztes Jahr mit dem Profi-Sport aufgehört hat, will er seinen Weg gehen. Sein Ziel ist es, „ein besserer Vater für meine Kinder“ zu sein. Einige haben ihn schon nach dem Video gefragt.

„Ich bin im Moment einfach nur verletzt. Ich kann nachts nicht wirklich schlafen, aber ich komme zurecht. Jeder glaubt, dass ich mir etwas antun werde. Doch ich muss stark bleiben für meine Kinder“, sagt Mack philly.com. Was in den sozialen Netzwerken über ihn gesagt wird, ist ihm egal. „Alle meine echten Freunde, die mich wirklich kennen, wissen, dass ich auf Frauen stehe.“

Echo Hawk, die Managerin eines Boxers, findet, Mack sollte den Moment ausnutzen. Sie sagt dem Onlinemagazin: „Die Leute werden dafür zahlen, ihn zu sehen. Also wird er der sein, der zuletzt lacht.“

Bild: Screenshot Dawgpoundusa.com


10 Kommentare

  1. Ralph Koplin

    Wer kennt das nicht: man geht mit seinen Kumpels einen Trinken und denkt so: „was sind denn das für kleine Pillen? Da probier ich doch mal eine.“ und – Zack – wacht man zwölf Stunden später auf und hat nen Schwulenporno gedreht!


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