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Hillary lacht Homophobe aus

Die Präsidentschaftskandidatin möchte kein "wirres Zeug" reden

Jimmy Kimmel ist ein lustiger Mann. Die Show des Comedian im amerikanischen Fernsehen ist wie eine Mischung aus Harald Schmidt und Stefan Raab: Kimmel lädt ernsthafte Menschen ein, um ihnen komische Fragen zu stellen und alle haben Spaß. Am späten Donnerstag Abend war Hillary Clinton, Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten, bei ihm zu Gast und konnte sich über die Fragen, die Kimmel ihr über ihre republikanischen Gegner stellte, kaum beruhigen. Besonders eine hatte es ihr angetan: Als Kimmel wissen wollte, was sie zu homophoben Statements des ehemaligen Gehirnchirurgen Ben Carson sagen würde, der das republikanische Feld ihrer Gegner derzeit anführt, konnte sie ein Lachen nur schwer unterdrücken. Verstehen wir, Carsons Theorien sind schon schon bemerkenswert: Er behauptet, die Eheöffnung in den USA wäre „einer marxistischen Verschwörung“ geschuldet und weiß zu berichten, dass „Homosexualität natürlich eine Wahl ist. Schließlich gehen manche Männer hetero ins Gefängnis und kommen homo wieder raus.“ Soso.

Der Präsidentschaftswahlkampf ist hart

Aber Hillary hat Verständnis: „Der Präsidentschaftswahlkampf ist eine harte Sache. Und man wird andauernd Dinge gefragt auf die man antworten soll. Und im Moment sind wir ja noch in der Vorwahlphase, wo viele einfach Aufmerksamkeit erregen wollen.“ Auf die Frage des Moderators, warum sie dann nicht auch einfach ein bisschen „wirres Zeug“ redet, antwortet Clinton dann doch mit einem herzlichen Lachen und sagt, dass sei nicht ihre Idee von Politik.Als Kimmel wissen will, wie sie es findet, dass Carson sie in einigen Umfragen derzeit besiegen würde, antwortet die Präsidentschaftskandidatin: „Wir werden ja sehen, ob das am Ende wirklich so aussieht.“

Hier das Video von Clintons Auftritt:

 


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