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Yusaf Mack ist doch schwul!

Der Exboxer und Gelegentheits-Pornostar hat sich das alles nochmal überlegt

Jetzt wird es ein bisschen kompliziert: Yusaf Mack ist schwul. Daran ist erstmal gart nichts kompliziert. Im Gegenteil: schön für ihn. Und noch schöner, dass er das jetzt in einem heute ausgestrahlten Interview mit einer TV-Station auch zugeben konnte. Kompliziert wird es erst, wenn man sich überlegt, dass Mack noch vor sechs Tagen behauptet hatte, er sei ein stockheterosexueller „Hurenbock” und von bösen, schwulen Pornoproduzenten unter Drogen gesetzt und gezwungen worden zu sein, in einem Pornofilm mit zwei anderen Männern mitzuwirken. Was er hinterher vergaß. Wegen der Drogen. Und wegen dem Geld, dass ihm die Produzenten zusteckten. Die das, vielleicht ja wegen des Geldes, alles überhaupt nicht lustig fanden, trotzdem ihr kleines Label wegen der unglaublichen Geschichte weltweit Publicity umsonst bekam. Aber, Kidnapping und Vergewaltigung sind keine schöne Publicity, auch wenn man sie umsonst bekommt. Also winkten die Produzenten Mack mit ihren Anwälten.

Coming-outs sind ja oft nicht einfach, dauern eine Weile und laufen in Phasen ab. Dieses hier ist allerdings eher die Vorlage für einen John Waters-Film als alles andere.

Der daraufhin vor zwei Tagen anfing, sich an seine Bisexualität zu erinnern. Und daran, dass er wohl doch keine Drogen bekommen hatte, sondern den Dreh bei vollem Bewusstsein und mit Spaß absolvierte. Oh Wunder. Trotzdem sagte er schon vor 48 Stunden. „Ich bin soviel mehr als meine sexuelle Orientierung.” Offensichtlich. Jetzt ist er also schwul. „Das Verwirrspiel tut mir leid”, so Mack, „aber so ist das nun mal. Ich wusste einfach nicht, wie ich Leuten das sagen sollte. Ich bin immer noch ich.” Ihm sei schon seit fünf Jahren bewusst, dass er eigentlich schwul ist.  Sein Umfeld hat auf die Armada seiner Geständnisse, bis auf wenige Ausnahmen, positiv reagiert, sagt er. Coming-outs sind ja oft nicht einfach, dauern eine Weile und laufen in Phasen ab. Dieses hier ist allerdings eher die Vorlage für einen wirklich guten John Waters-Film als alles andere. Trotzdem: Willkommen an der Außenseite des Schranks, Yusaf Macks, es ist schön, aber auch verdammt merkwürdig, dass du hier bist.

Hier das Interview mit Yusaf Mack:


2 Kommentare

  1. Horst Lukas Kieler

    Als ich vor ein paar Tagen gelesen habe, dass er vorgibt bi zu sein, hab ich gleich den Gedanken gehabt, dass er sich bestimmt bald darauf als schwul outet, was ja jetzt auch geschehen ist. Wusste ich aber schon, als ich den Pornoclip gesehen habe. Wer so leidenschaftlich bläst, kann nur schwul sein.


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