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Cameron: ISIS Morde mit Bomben stoppen

Der britische Premier wertet die Morde an Schwulen als Kriegsgrund

Nicht nur der Bundestag, auch das englische Parlament diskutierte heute Gründe dafür, sich in einen Krieg mit Syrien zu begeben. Dabei kam allerdings von höchster Stelle ein möglicher Grund für einen Kriegseintritt zur Sprache, den im Bundestag niemand erwähnt hatte: Das ISIS seit letzten Jahr hunderte, angeblich schwuler Männer hingerichtet hat.  Premierminister David Cameron sagte: „Ich habe dem House of Commons schon letzte Woche dargelegt, wie wir planen die Flüchtlingskrise zu bewältigen, und, dass wir dafür eine Milliarde zum Wiederaufbau der syrischen Infrastruktur und Industrie zur Verfügung stellen werden. Dazu brauchen wir ein breites internationales Bündnis, dass in der Phase des Wiederaufbaus eng zusammenarbeiten muss.

Niemand wird in ein Land zurückkehren, in dem ISIS schwule Männer von Dächern wirft

Wir können den wirtschaftlichen allerdings nicht vor den humanitären Aufbau stellen. Lassen Sie es mich so deutlich wie irgend möglich sagen: Niemand wird in ein Land zurückkehren, das von einer Organisation kontrolliert wird, die Sklaven hält, humanitäre Helfer köpft, schwule Männer von Dächern wirft und Kinder in Ehen zwingt, bevor sie 10 Jahre alt sind. Ohne dass wir ISIS besiegen, wird es keinen Wiederaufbau geben. Sie wollen uns töten, weil wir sind, wer wir sind, nicht, weil wir tun, was wir tun.” Ähnlich wie in Deutschland wird erwartet, dass die Mehrheit der Abgeordneten der regierenden Konservativen und Liberalen für den Kriegseintritt stimmt, die Mehrzahl der Labour-Abgeordneten aber dagegen votiert.

Bild: Shutterstock

 


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