Homophobie kostet 32 Milliarden Dollar

Zachary Quinto für "Free and Equal"

Die „Free and Equal”-Kampagne der Vereinten Nationen soll weltweit Informationsdefizite füllen, was sie seit 2013 auch tut. Ein neues Video der Kampagne beschäftigt sich mit den Effekten, die Homophobie und Diskriminierung auf die internationale Wirtschaft haben. Und die sind groß. Einer von fünf europäischen Angestellten berichtet von Diskriminierung am Arbeitsplatz innerhalb der letzten 12 Monate. Mehr als ein Drittel aller deutschen schwulen und Lesben sind nicht out am Arbeitsplatz. 40 Prozent aller Straßenkids sind schwul, lesbisch oder queer. Bullying an Schulen und anderswo führt zu Benachteiligungen.

Es muss Ziel jeder erfolgreichen Industrienation sein, LGBTI zu gleichberechtigten Mitgliedern ihrer Gesellschaften zu machen. Alles andere ist schlicht zu teuer.

Der offen schwule Schauspieler Zachary Quinto erzählt in dem Video, wozu das führt: Produktivität sinkt, wenn die psychische Belastung ansteigt, Kreativität wird ausgebremst. Klingt nicht so wild? Kostet ein Land wie Indien, in dem Homophobie und Diskriminierung noch selbstverständliche Teile von gesellschaftlicher Praxis sind, nach Schätzungen der Weltbank aber 32 Milliarden Dollar. Im Jahr. Schon deswegen muss es Ziel jeder erfolgreichen Industrienation sein, LGBTI zu gleichberechtigten Mitgliedern ihrer Gesellschaften zu machen. Alles andere ist schlicht zu teuer.

Bild: Shutterstock/Vipman

 


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