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Mithelfen!

Initiative sammelt für LGBTI-Flüchtlinge

Jetzt, wo die Feierlichkeiten zur Geburt eines Flüchtlingskindes vor 2000 Jahren voll im Gange sind, ist vielleicht genau der richtige Zeitpunkt, um daran zu erinnern, dass es gerade LGBTI-Flüchtlingen in Deutschland im Moment nicht wirklich rosig geht, und sie jede Form von Unterstützung gebrauchen können. Finanzielle zum Beispiel.

Wir akzeptieren in unserem Land keine Verfolgung

Deswegen hat das Netzwerk Rainbow Refugees bei indiegogo.com eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um Asylbewerbern, die so sind wie wir, unter die Arme greifen zu können. Die Macher erklären: „Es kann nicht sein, dass LGBT-Flüchtlinge in unser Land fliehen und hier in den Erstaufnahmeeinrichtungen, in denen sie mindestens sechs  Monate oder meist länger als ein Jahr verweilen müssen, von ihren Landsleuten bespuckt, verprügelt, mit Steinen beworfen und ausgegrenzt werden. Das akzeptieren wir in unserem Land nicht. Wenn unsere Regierung dieses Thema nicht in Angriff nimmt, dann möchten wir wenigstens gemeinsam mit dem Schwulenberatungszentrum Berlin, dem LSVD und dem CSD in Dresden den Menschen helfen, bei denen es am Schlimmsten ist. Wir brauchen eure Unterstützung!“

Großes Ziel: Ein LGBTI-Flüchtlingsheim.

Angeboten werden den Flüchtlingen unter anderem sichere Unterkünfte, psychologische Betreuung und Sprach- und Integrationskurse. Großes Ziel: ein LGBT-Flüchtlingsheim für Bewohner*Innen aus aller Herren Länder. Das Aktionsbündnis gegen Homophobie e.V., der CSD Dresden, der LSVD und die LGBT-Organisationen von CDU, SPD, FDP, Grünen und Linken haben die Initiative mitgegründet und unterstützen sie, schon, um deutlich herauszustellen, dass der Schutz von LGBTI in Deutschland ein gesamtgesellschaftliches Anliegen ist. Los geht’s schon mit einer möglichen Spende von zwei Euro. Also, hoch die Tassen, und parallel was Gutes tun. Ist doch Weihnachten.


4 Kommentare

  1. Andreas Reichert

    Welches Flüchtlingskind wurde vor 2000 Jahren geboren? Jesus? Auch wenn er immer wieder als „Paradebeispiel“ für die Flüchtlingskrise herhalten muss, waren Josef und Maria KEINE Flüchtlinge. Sie waren unterwegs wegen der angeordneten Vokszählung. Wir erinnern uns… „Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die aller erste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.“

  2. Tobias Holzhauer

    Naja, das stimmt so auch nicht.
    Zum einen ist diese Volkszählung durch eine fremde Besatzungsmacht angeordnet. Zum anderen sind die drei auch Flüchtlinge, wie man in Matthäus 2,13f. nachlesen kann.

  3. Andreas Reichert

    Es beziehen sich alle auf den Stall, der den beiden als Unterschlupf gewährt wurde. Das war zur Volkszählung und zur Geburt – und da waren sie KEINE Flüchtlinge – ich bleibe dabei. Dass Joseph später ein Traum kam und sie wegen einer möglichen Kindstötung weiterzogen, mag so sein – da hat ihnen jedoch auch niemand eine kostenlose Bleibe und Verpflegung angeboten. Zumindest steht darüber in der Bibel nichts.


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