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Rock’n’Roll gegen Homophobie

XIROW machen Krach zum Internationalen Tag der Menschenrechte

Heute ist Internationaler Tag der Menschenrechte. Und, wie Hillary Clinton so schön sagt, „Menschenrechte sind LGBTI-Rechte und LGBTI-Rechte sind Menschenrechte.” Das hat sich inzwischen auch bis in den letzten Winkel herumgesprochen. Siehe: Trier. Hier sitzt das Aktionsbündnis gegen Homophobie. Und hat sich zum heutigen Tag, laute, niedliche Verbündete gesucht: Die Newcomerband Xirow aus Mittelfranken. Die in ihrem Video zu „Surround the Echo” folgende Geschichte erzählen: Zwei junge Schwule halten Händchen in einer Bar und werden daraufhin vor die Tür gesetzt. Wenig später werden sie auf offener Straße von anderen Jugendlichen attackiert und können nur knapp entkommen. Dennoch lassen sie sich nicht unterkriegen und gehen weiter ihren Weg. Ihre Liebe ist stärker als der Hass.

Unterstützt werden soll damit ein konkretes Projekt, das queeren Jugendlichen eine Zuflucht bietet, wenn sie aus ihren homophoben Elternhäusern fliehen müssen.

Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte möchten die Nachwuchsmusiker damit ein deutliches und sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung setzen. Zusätzlich werden fünfzig Prozent der Einnahmen aus dem Verkauf des Songs zugunsten des Aktionsbündnis gegen Homophobie gespendet. Unterstützt werden soll damit ein konkretes Projekt, das queeren Jugendlichen eine Zuflucht bietet, wenn sie aus ihren homophoben Elternhäusern fliehen müssen. „Wir sind der festen Überzeugung, dass jeder Mensch gleich viel Wert und dennoch etwas Besonderes ist. Somit steht niemandem das Recht zu, andere zu demütigen oder zu diskriminieren“, erklärt Luitpold Uebler, Schlagzeuger von XIROW. „In einer modernen Welt ist kein Platz für Homophobie und die Diskriminierung unserer Mitmenschen.“

Wir freuen uns sehr über diese Aktion in Zeiten verstärkter rechtspopulistischer Aktivitäten

„Die Darsteller aus unserem Video sind in der Realität ebenfalls ein Paar. Auch die Story baut keinesfalls auf fiktiven Situationen auf, sondern zeigt reale Erfahrungen“, so Uebler. „Wir freuen uns sehr über diese Aktion in Zeiten verstärkter rechtspopulistischer Aktivitäten. Denn leider kommt es trotz gesellschaftlicher Fortschritte noch immer tagtäglich zu homophoben Diskriminierungen“, ergänzt Sören Landmann, Vorsitzender des Aktionsbündnis gegen Homophobie. „Positive Vorbilder wie die Band XIROW leisten deswegen einen wichtigen Beitrag für ein respektvolles und gelingendes Zusammenleben in Vielfalt.“

Und hier ist das gute Stück:

 


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