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Taylor vergab illegale HIV-Medikamente

Der Filmstar war eine der wichtigsten AIDS-Aktivistinnen

Elizabeth Taylors Freundin Kathy Irland hat in einem TV-Interview davon berichtet, dass der Hollywood-Star in den ersten Jahren der AIDS-Epidemie heimlich noch nicht zugelassene Medikamente an HIV-Patienten ausgab. Das Geld dafür kam aus Verkäufen von Taylors Schmuck. „Wir reden oft über Menschen, die futchtlos sind. Aber sie hatte wirklich keine Angst. Ihr Haus in Bel Air war ein Hafen für viele Menschen, die nirgendwo anders mehr hin konnten. Viel von dem was sie dort tat, war damals illegal, die Medikamente noch nicht zugelassen. Aber sie hat dabei Leben gerettet. Ihre Anwälte und Berater baten sie ständig darum, damit aufzuhören. Sie bekam Morddrohungen, verlor Freunde, wenn sie sie bat, sich doch auch zu engagieren, aber viele Menschen haben genau das an ihr geliebt: ihren Mut“, sagte Irland ABC News.

Nach ihrem Tod 2011 vermachte Taylor einen Großteil ihres Vermögens AIDS-Organisationen

Taylor war eine enge Freundin von Rock Hudson, dessen AIDS-Erkrankung und Tod 1985 sie zu der Aktivistin werden ließen, die sie die nächsten 25 Jahre war. Sie sammelte 30 Millionen Dollar Spenden für die Erforschung von HIV und der Betreuung HIV-Positiver und fasste auch selbst mit an. „Sie ging, ohne das in den Medien zu verbreiten, immer wieder allein in Hospize und betreute dort Patienten. Sie umarmte Menschen, die lange niemand mehr berührt hatte und die menschliche Wärme brauchten“, so Irland. Nach ihrem Tod 2011 vermachte Taylor einen Großteil ihres Vermögens, fasst 100 Millionen Dollar, ihrer eigenen HIV-Stiftung und Organisationen wie der „Elton John AIDS Foundation“ oder der „American Foundation for AIDS Research“, die sie selbst mit ins Leben gerufen hatte. Nicht nur dafür wurde sie von HIV-Organisationen weltweit verehrt und als wichtiger Partner anerkannt.
Bild: Shutterstock/Helga Esteb

 


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