Bette Midler bei der Eröffnung des Mica and Ahmet Ertegun Atrium im Jazz at Lincoln Center New York

Aus Bette wird Dolly

Bette Midler spielt im nächsten Jahr in "Hello Dolly!" am Broadway

Bette Midlers nächstes Jahr ist jetzt schon verplant. Nach dem vor einigen Wochen die Nachricht, Midler, Diane Keaton und Goldie Hawn (also der komplette „First Wives Club“) würden für Netflix gemeinsam den Film „Divanation“ drehen, die Fangemeinde in einen Glückstaumel versetzt hatte, hatte Midler diese Woche noch größere Neuigkeiten: Sie kehrt nach 30 Jahren als Sängerin und Tänzerin an den Broadway zurück. Und zwar in einem Revival von „Hello Dolly!“. Die Idee ist so offensichtlich gut, dass es einen ein bisschen wundert, dass sie noch niemand hatte. Die Regie übernimmt Jerry Zacks, die Choreographie Warren Carlyle, jeweils Gewinner eines Tony, des wichtigsten amerikanischen Theaterpreises.

So sehen die ersten Plakate aus.

So sehen die ersten Plakate aus.

Hello, Dolly! ist ein Musical von Jerry Herman, das die Geschichte von Dolly Levi erzählt, die einem jungen Paar zu seinem Glück verhilft und basiert auf einem Theaterstück von Thorton Wilder. Das Musical war in den sechziger Jahren mit fast 3000 Vorstellungen für eine Weile die am längsten gespielte Theaterproduktion der Welt, in der unter anderen die Broadway-Legenden Carol Channing und Ethel Merman in der Titelrolle zu sehen waren.

Am 13. März 2017 beginnen die Previews, offizielle Premiere ist am 20. April

Wer im März 2017 noch nichts vorhat, kann in zwei Monaten schon mal seine Tickets bestellen; am 13. März beginnen die Previews, offizielle Premiere ist am 20. April. Soviel wissen die Macher schon, nur, wo genau das Stück gespielt wird, kann noch niemand sagen, ein passendes Theater muss noch gefunden werden. Es ist das erste Revival des Stücks am Broadway in über 20 Jahren. Midler hatte nach ihren legendären Auftritten in New Yorker schwulen Saunen, am Klavier begleitet von einem blutjungen Barry Manilow, ihre Karriere am Broadway in „Fidler On the Roof“ begonnen. In den Siebzigern wurde sie mit vielen erfolgreichen Alben und Filmen wie „The Rose“ ein Weltstar. Das Midler die gesamte Spieldauer des Stücks acht Vorstellungen die Woche auf der Bühne steht, darf bezweifelt werden. Aber auch die Namen, die für Vertretungen gehandelt werden, können sich sehen lassen: Patti LuPone, Kristin Chenoweth und Queen Latifah wurden schon mit der Produktion in Zusammenhang gebracht.

Bild: Imago/Future Image


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