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Umfrage: Anabolika, Botox und Co.

Wie wir unseren Körper pimpen

Klar, es geht immer noch besser, schöner, länger oder straffer. Die Möglichkeiten, uns aufzuhübschen, sind zahlreich. „Was tun wir unserem Körper an?“, lautet das Titelthema unseres März-Heftes (hier geht’s zum Abo!).

Der eine schwört auf anabole Steroide, auch Anabolika genannt: Die Mittel imitieren körpereigenes Testosteron, damit der Körper es annimmt – der Wirkstoff kann über über Cremes oder Gels auf die Haut aufgetragen, in Form von Tabletten eingenommen oder gespritzt werden. Das hilft, in kurzer Zeit Muskeln aufzubauen – darum nennt man Testosteron auch das „Faulheits-Hormon“, sagt unser Fitness-Coach Jens Vatter. „Man hat zwar eine vermeintlich höhere Leistungsfähigkeit, aber das ist zum Großteil nur aufgepumpt.“

Kleinere Fältchen lösen sich auf

Der nächste lässt sich mit schöner Regelmäßigkeit Botox spritzen oder – wie Karl Lagerfeld oder Madonna – den neuen Wirkstoff Biotulin. Im Gegensatz zum Nervengift Botox schwören sie auf den pflanzlichen Wirkstoff, der aus der Parakresse gewonnen wird. Wie Botox reduziert er die Muskelkontraktion. Kleinere Fältchen, besonders um die Augenpartie und zwischen den Augenbrauen, lösen sich auf.

Anabolika Botox und co.

Drag Queen Gloria Viagra beim Botoxen (Foto: Jörn Hartmann)

Und dann gibt es jene, die chirurgische Eingriffe vornehmen lassen wie bei einem jährlichen Upgrade. Weltweit werden pro Jahr über 9,5 Millionen ästhetisch-chirurgische Eingriffe vorgenommen, die meisten in den USA, Brasilien und Japan. Danach folgen laut einer Studie der International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS) Südkorea, Mexiko und – mit jährlich 287.262 chirurgischen Eingriffe – Deutschland. Hier stehen Fettabsaugen und OPs, die mit der Betonung einzelner Körperteile zusammen hängen, oben auf der Liste.

Männer, die sich untenrum zu kurz oder klein fühlen, lassen sich Eigenfett injizieren

 

Ein besonderer Fall ist die Intimchirurgie: Männer, die sich untenrum zu kurz oder klein fühlen, lassen sich Eigenfett injizieren, um Dicke und Länge ihres Schwanzes zu 2 bis 3 cm zu vergrößern. Auch mittels Durchtrennen eines Bandes am Schambein, das den Penis im Körper hält, lassen sich nochmal 2 bis 3 Zentimeter gewinnen.

Wie steht’s bei Euch: Erkennt Ihr Euch irgendwo wieder?

Die Umfrage ist bereits beendet!Hier die Ergebnisse:

Wir pimpen unseren Körper: Womit hast Du Erfahrung gemacht?

Titelbild: Mathias Vef


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