Liebe zum Mitsummen

Jazzstar Antoine L Collins erzählt eine schwule Lovestory

Sich von harmonischen Jazz-Klängen ins Wochenende schaukeln zu lassen, gehört zur gepflegten bürgerlichen Idylle, auch für viele schwule Männer. Aber, die Liebe zur Musik beruht nicht unbedingt auf Gegenseitigkeit. Es gibt, neben vielleicht Metall, kein anderes Musikgenre das nach wie vor so homophob ist wie Jazz. Klar, es gibt ein paar wunderbare Ausnahmen, den fast 80-Jährigen, HIV-positiven Andy Bey zum Beispiel, den Herr Coltraine zur „größten Stimme seiner Generation“ erklärt hat, aber sonst ist da nicht viel.

Mit diesem Klassiker von Nat King Cole kann sich jeder identifizieren, egal ob schwul oder hetero

Deswegen ist jede neue Stimme im LGBTI-Chor der Jazz-Interpreten sehr willkommen. Antoine L Collins geht nun einen Schritt weiter und ist nicht nur offen schwul, sondern erzählt im Video zu seiner neuen Single „Somewhere along the Way“ auch gleich noch eine wunderschöne schwule Liebesgeschichte. Was ihm wichtig war: „Mit diesem Klassiker von Nat King Cole kann sich jeder identifizieren, egal ob schwul oder hetero. Es geht um jemanden, den man sehr vermisst.“ Gedreht hat das Video der offen schwule Regisseur Matthew Mishory, der mit Joshua Tree, 1951: A Portrait of James Dean vor ein paar Jahren viele Filmpreise gewonnen hat. „Es war aufregend in dieser Ästhetik zu arbeiten und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Oder?“, findet Collins.


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