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Queere Hexen verfluchen „Pharma Bro“

Martin Shkreli, der 'meistgehasste Mann des Internets', hat einfach kein Glück

Hex hex! Erinnert sich noch jemand daran, wer Martin Shkreli ist? Kurze Zusammenfassung: Der Mann hat ein Pharmaunternehmen gekauft, dann den Preis für sein wichtigstes, HIV-relevantes Medikament um über 5000 Prozent (nein, das ist kein Tippfehler) erhöht und die ganze Zeit so getan, als wäre das völlig normal, nur Kapitalismus und er keiner von den ganz Bösen. Die Welt sah das anders und machte Shkreli zum „meistgehassten Mann des Internets“. Frauen wollten ihn nicht daten, Männer schon gar nicht und Präsidentschaftskandidaten leiteten seine Spenden direkt an HIV-Kliniken weiter. Es war ein Fiasko. Zu allem Überfluss wurde Shkreli dann auch noch verhaftet, wegen Wirtschaftsverbrechen, und angeklagt.

Jetzt ist ihm aber noch etwas Schlimmeres passiert. Er ist verflucht worden, von queeren Hexen. Weil er so ein Trottel ist.

Jetzt ist ihm aber noch etwas Schlimmeres passiert. Er ist verflucht worden, von queeren Hexen. Weil er so ein Trottel ist. Oder, wie sie das formulieren: „Er ist jemand, der das Justizsystem aufgrund seines Vermögens umgehen kann und der sich so seiner Verantwortung entzieht. Das geht nicht. Das wollten sie korregieren. Sie siond da genau“, erklärt „Howl“, ein Anhänger der Hexen, amerikanischen Medien. Die queeren Hexen wohnen im New Yorker Stadtteil Brooklyn, wo auch sonst und wollen eigentlich nur die Ballance im Universum wiederherstellen, die Shkreli durch sein unmögliches Verhalten durcheinander gebracht hat.

Es geht nur darum, hier wieder ein Gleichgewicht der universellen Kräfte herzustellen. Nichts weiter ist geschehen.

„Wenn Leute über Flüche nachdenken, haben sie dabei oft komische Vorstellungen, denken an dunkle, gefährliche Magie, die dunklen Künste und Ähnliches. Dem wollen viele nicht zu nahe kommen. Aber, so ist das hier nicht. Wir versuchen nicht, irgend jemandem zu schaden, auch Martin Shkreli nicht. Es geht nur darum, hier wieder ein Gleichgewicht der universellen Kräfte herzustellen. Nichts weiter ist geschehen. Wir wollen nur die Realität wieder dahin bringen, wo sie sein sollte.“ Soweit so gut, aber, so war zu erfahren, bei dem Ritual bei dem der Fluch ausgesprochen wurde, kam eine Stoffpuppe die wie Shkreli aussah zum Einsatz, inklusive Nadeln und bösen Gesängen. Man sollte es sich, universelle Balance hin oder her, nicht mit queeren Hexen verderben.

 

 

 


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