Sydney Mardi Gras: Die schönsten Bilder

So bewegt. So sexy. So sonnig. So sollte Australien immer sein.

Am Wochenende war es endlich soweit: Eine 15.000 Teilnehmer und eine halbe Million Besucher tobten fröhlich vier Kilometer und auf 175 Wagen durch Sydneys Innenstadt, um beim Gay and Lesbian Mardi Gras für die Rechte von LGBTI einzustehen und jede Menge Spaß zu haben. Sogar die Geldautomaten waren im Kostüm unterwegs und Europa hatte seine einzig würdige Botschafterin entsandt: Conchita Wurst, deren Auftritt im Eurovisions-verrückten Australien mit großem Jubel aufgenommen wurde.  Und eine echte politische Premiere gab es auch: mit Malcolm Turnbull nahm zum ersten Mal ein amtierender australischer Premier an einem LGBTI-Mardi Gras teil. „Es ist ein Fest, das einfach zu Sydney gehört“, sagte der konservative Politiker gegenüber Medien. „Ich fühle mich geehrt, hier zu sein“. Turnbull ist ein Mensch, von dem man immer wieder hört, er würde die Öffnung der Ehe privat befürworten. Hat allerdings in seiner eigenen Partei keine Chance mit dem Vorhaben und wurde erst heute wieder beschuldigt, dafür verantwortlich zu sein, die Abstimmung über die Ehe im Parlament zu verzögern, weil er sehr genau weiß, dass ein Mehrheit der Abgeordneten, dafür ist, auch LGBTI das Recht zu geben, ihre partner zu heiraten. Die Diskussion um die Eheöffnung in Australien ist ähnlich verfahren wie in Deutschland. Das nahm die Opposition zum Anlass, Turnbull darauf hinzuweisen, für Gleichstellung müsse man eben mehr tun als „auf der Ehrentribüne des Mardi Gras herumzusitzen“.

Bilder: Imago/Pacific Press Agency, Facebook


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