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Regenbogen zum Anlecken

Schweden bekommt zum CSD eine Regenbogen-Briefmarke

Schwedens und Dänemarks Briefeschreiber können ihre Post während der Pride-Saison mit einer passenden Briefmarke verzieren. PostNord, ein öffentliches Unternehmen das von Dänemark und Schweden gemeinsam betrieben wird und für einen Großteil der Briefsendungen in beiden Ländern verantwortlich zeichnet, wird rechtzeitig zu den in der Jahresmitte stattfindenden Pride-Monaten, -Wochen und -Paraden, eine Regenbogenbriefmarke auf den Markt bringen, um LGBTIs zu feiern.

Soweit wir wissen, ist es das allererste Mal, dass die Regenbogenfahne als Motiv für eine Marke genutzt wird.

Per Ljungberg von PostNord sagte gegenüber Medien: „Mit dem Herausgeben einer Marke, die auch als Pride-Symbol funktioniert, wollen wir darauf hinweisen, dass alle Menschen den gleichen Wert haben,. auch wenn jeder verschieden, besonders und einzigartig ist. Soweit wir wissen, ist es das allererste Mal, dass die Regenbogenfahne als Motiv für eine Marke genutzt wird, und so den Absendern die Möglichkeit gegeben wird, ihren Pride und ihre herzlichen Grüße gleichzeitig weltweit zu verschicken.“ Die Firma fasst das in der Pressemitteilung für die Marken so zusammen: „Mit Ihrer nächsten Postkarte oder ihrem nächsten Brief unterstützen so auch Sie grenzenlose Liebe und gleiche Rechte für alle.“

Natürlich ist die Marke auch eine schöne Fortsetzung unserer LGBTI-freundlichen Firmenpolitik.

Die zuständige schwedische Behörde, das Briefmarken-Beratungs-Kommittee, hatte, wie jedes Jahr, hunderte Vorschläge erhalten, wie neue Marken aussehen könnte. Die Künstlerin Lisa Rydell schickte den Entwurf für die Regenbogenmarke ein, und setzte sich durch. Peter Ljundberg sagte dazu: „Viele Menschen verstehen die Briefmarke die sie benutzen, als eine Fortsetzung des Briefinhalts oder der Haltung, mit der er geschrieben wurde, was mit unserer Pride-Marke nun einmal mehr und noch besser möglich sein wird. Und natürlich ist die Marke auch eine schöne Fortsetzung unserer firmeninternen Diversifizierungsmaßnahmen und LGBTI-freundlichen Firmenpolitik.“

 

 


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