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Super Tuesday: Trans* für Hillary

Hillary Clinton: Heute entscheidet mit, ob sie US-Präsidentskanditatin wird

Heute entscheidet sich, wer für die US-Demokraten und die Republikaner in den Wahlkampf um Präsident Obamas Nachfolge ziehen wird. Nachdem Hillary Clinton drei von vier Vorwahlen für sich entscheiden konnte, sind sich Beobachter sicher, dass sie auch so gut wie alle der zehn Bundesstaaten in denen heute am sogenannten Super-Tuesday weitere Vorwahlen stattfinden, gewinnen wird. Und so ihren schärfsten Konkurrenten, Senator Bernie Sanders, weit hinter sich lassen wird. Für LGBTI ist die Wahl nicht leicht. Beide Kandidaten haben mit progressiven Plänen für den Kampf um ihre Rechte für sich geworben. Allerdings hat nur Hillary Clinton auch schon Erfolge als Kampfgefährtin für LGBTI vorzuweisen. Deswegen hat sich letzte Woche eine Initiative gegründet, die einen eindeutigen Namen trägt: „Trans United for Hillary“.

Kein anderer Präsidentschaftskandidat, außer ihr, hat im bisherigen Wahlkampf einen derart detailierten Plan vorgelegt.

„Trans United for Hillary“ will sich darum bemühen, dass „Trans* die Möglichkeit bekommen, sich in den Wahlkampf einzubringen, Veranstaltungen organisieren, und ihre gebündelte Kraft darin investieren, unsere Kanditatin im Wahlkampf 2016 zu unterstützen. In den letzten sieben Jahren hat die Regierung unter Präsident Obama große Fortschritte im Bezug auf die Rechte von Transgendern gemacht. Als Außenministerin war Hillary an vielen dieser Fortschritte direkt beteiligt. Egal ob es um die Reform der Passgesetze für Transgendern ging, oder darum, progressive Trans*-Politik zu einem selbstverständlichen Bestandteil der US-Außenpolitik zu machen, Hillary Clinton hat sich immer für die Gleichstellung von trans* und ihre Rechte eingesetzt. Kein anderer Präsidentschaftskandidat, außer ihr, hat im bisherigen Wahlkampf einen derart detailierten Plan dafür vorgelegt wie er oder sie sich nach seiner oder ihrer Wahl dafür einsetzen möchte, auf den Fortschritten des letzten Jahrzehnts aufzubauen, weiterzukommen, die völlige Gleichstellung zu erreichen“, so die Gruppe auf ihrer Webseite.

Unbenannt

Es ist nicht das erste Mal, dass sich LGBTI im Wahlkampf offen für Hillary aussprechen und deren Arbeit loben. Auch die Human Rights Campaign, die größte LGBTI-Organisation der USA, hat Hillary ihre Unterstützung zugesichert. Im Dezember hatte Ricky Martin seine eigene Unterstützergruppe für Hillary aufgemacht, der sich inzwischen einige Prominente angeschlossen haben. Clinton hat ihre Hauptziele im Kampf für LGBTI so skiziert: Der Equality Act soll Schluss machen mit jeder Form von Diskriminierung in der Arbeitswelt; außerdem will sie sich dafür einsetzen, dass das Verbot von Transgendern im US-Militär aufgehoben wird und gegen die immer sichtbarer werdende Gewalt gegen Mann-zu-Frau-Transsexuelle kämpfen.

Bild: Shutterstock, Twitter

 

 


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