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Caitlyn Jenner bald Star in Transparent

Der Reality-TV-Star ist "schon ganz aufgeregt". Die Fans der Serie eher nicht.

Ist das eine sehr gute, oder wirklich schlechte Idee. Wir können uns da auch nicht so wirklich entscheiden. Nachdem in der zweiten Staffel unserer vielfach ausgezeichneten Lieblingsserie „Transparent“ auf Amazon Prime Gaststars wie Peaches und Anjelica Huston sogar der Urvater der modernen LGBTI-Bewegung, Magnus Hirschfeld, einen Gastauftritt hat, soll „Transparent“ in der dritten Staffel mit jemand anderem, sehr prominenten glänzen: Caitlyn Jenner. Das gab Serienchefin Jill Soloway gestern während der Verleihung der GLAAD-Awards in Los Angeles bekannt. Sie sagte, Jenner sei in der Serie neben Golden Globe-Gewinner Jeffrey Tambor zu sehen. Die beiden würden ihre szenen schon Ende April gemeinsam drehen. Jenner twitterte, sie sei „schon ganz aufgeregt“. Was sie auch sein kann. Ihre eigene Show „I Am Cait“ wurde gestern Abend ausgezeichnet, ist aber, wegen schlechter Quoten, vor einigen Wochen trotzdem abgesetzt worden. Dramatische Wende, nennt man sowas wohl. „Transparent“-Star Judith Light hatte Jenner schon vor einiger Zeit kennengelernt. (siehe Tweet)

An Dramen wird es auch im fiktiven Leben der Familie Pfefferman in „Transparent“ nie knapp. In der 2. Staffel der Serie kommt es zu einer großartig verpatzten Hochzeit, einer Fehlgeburt, zu Eifersuchtsdramen und anderen großen Enttäuschungen.  Natürlich gibt es auch positive Entwicklungen: Maura Pfefferman, die von ihren Kindern „Moppa“ oder schlicht „Mop“ genannt wird – eine Kreuzung aus Momma und Papa –, nimmt nun selbstbewusst an gesellschaftlichen Ereignissen teil, beginnt Hormone zu schlucken und zieht zu ihrer Trans*Freundin Davina. Doch beim Besuch des Frauen-Musikfestivals Idyllwild muss sie feststellen, dass sie als Frau noch lange nicht akzeptiert ist, da dort nur biologische Frauen erwünscht sind. Wie Jenner, die in der letzten Zeit vor allem dadurch aufgefallen war, dass sie die „Trans-Botschafterin“ des ultrakonservativen, republikanischen Präsidentschaftskandidaten Ted Cruz werden wollte, und auch sonst politisch kein Fettnäpfchen ausließ, sich in die progressiven Ideen der Serie einbauen lässt, bleibt abzuwarten.

Bild: Twitter, Amazon Prime

 


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