Ellen witzelt über Mississippi

Die offen lesbischen Entertainerin findet deutliche Worte gegen das Hate-Gesetz

Ellen DeGeneres ist die mächtigste Frau im amerikanischen Fernsehen. Die offene lesbische Entertainerin ist seit zehn Jahren mit ihrer Nachmittagstalkshow „Ellen” das, was man einen „Straßenfeger” nennt. Millionen Frauen in den USA hören ihr zu und bewundern sie. Deswegen ist es wichtig, dass sie sich, auf ihre Art, sehr kritisch über das neue Anti-LGBTI-Gesetz in Mississippi geäußert hat und es, verpackt in Humor und Menschenliebe, scharf kritisiert hat. „Ich bin kein politischer Mensch, wirklich nicht. aber, hier geht es gar nicht um Politik. Hier geht es um Menschenrechte. Was gerade in Mississippi passiert, macht mich traurig. und das nicht nur, weil Mississippi der einzige Bundesstaat war, den ich buchstabieren konnte. Ich habe Verwandte dort, meine Tante wohnt dort und ich war als Kind fast ständig dort. Es ist schön da. Aber, ich weiß nicht, wie es Mister Issippi geht. Miss Issippi geht es nicht zu gut, gerade. Ich wurde auch mal entlassen, weil ich lesbisch war, ich weiß, wie sich das anfühlt.” Ellens kleiner Monolog ist sehr unterhaltsam, aber auch sehr angespitzt. Vielleicht genau das richtige für dieses Wochenende.

Foto: Imago/Picture Perfect


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