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Prince ist tot

Der 57-Jährige Weltstar starb heute auf seinem Anwesen in Minnesota

„Frauen stehen total auf mich, weil ich hochhackige Schuhe trage.“ Prince

Prince Rogers Nelson ist tot. Das bestätigte sein Agent heute gegenüber Medien. Der Künstler starb mit nur 57 Jahren. Nelson war unter seinem Künstlernamen Prince Anfang der 1980er Jahre zu einem globalen Musik-Superstar aufgestiegen und hatte für mehr als zwei Jahrzehnte zu den großen des Popgeschäfts gehört. Prince war vergangene Woche  wegen einer schweren Grippeerkrankung in ein Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem sein Privatjet notgelandet war, um das zu ermöglichen. Genaueres ist derzeit nicht bekannt.

Für einige Jahre firmierte er wegen eines Streits mit seiner Plattenfirma nur unter „Symbol“, einem Symbol, dass männliche und weibliche Symbolik vereinigte und genau so gelesen werden sollte.

Zu Prince größten Erfolgen gehören Hits wie „When Doves Cry“, „Little Red Corvette“, „Kiss“ oder „Purple Rain“. Er gewann, unter anderem sieben Grammys und bekam für den Soundtrack zu „Purple Rain“, in dem er auch die Hauptrolle spielte, einen Oscar. Für queere Fans war Prince deswegen wichtig, weil er darauf bestand, androgyn zu wirken, als das noch nicht schick war und weil er aus seinem ausschweifenden Sexualleben nie ein Geheimnis machte. Für einige Jahre firmierte er wegen eines Streits mit seiner Plattenfirma nur unter „Symbol“, einem Symbol, dass männliche und weibliche Symbolik vereinigte und genau so gelesen werden sollte.

Niemand hat das, was wir heute als R’n’B bezeichnen, mehr beeinflusst als Prince.

Das Wunderkind, das noch als Teenager seinen ersten Plattenvertrag unterschrieb, gehörte zu den wichtigsten Komponisten und Produzenten seiner Generation. Niemand hat das, was wir heute als R’n’B bezeichnen, mehr beeinflusst als Prince, dessen Songs als Samples in vielen Hits des neuen Jahrtausends auftauchen. Erst in den letzten fünf Jahren hatte er auf ausgedehnten Welttourneen erneut bewiesen, was für ein fantastischer Livemusiker er war.

Bild: cnpg records


3 Kommentare

  1. Bernhard Kreiner

    schon wieder einer weniger was solls irgendwie sterben grade soviele grossartigen künstler das mir schön langsam die tränen ausgehen – hatte sicher gute jahre und wirklich musik die man heute noch gerne hört und heute noch überall spielen kann und immer noch gänsehaut auslöst


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