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„Es tut uns ausgesprochen leid”

Party-Veranstalter will dafür sorgen, dass sich solche Vorfälle nicht wiederholen

Bei der offiziellen CSD-Party „Mandanzz” im Düsseldorfer Stahlwerk war es am Wochenende zu homophoben Ausfällen gekommen. Ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma hatte Gäste u. a. als „Scheißschwuchtel” beschimpft (MÄNNER-Archiv). Der Veranstalter der Mandanzz-Party, Helge von Dornick, der die Party-Reihe schon seit fast 3o Jahren betreut, hat dazu heute eine Stellungnahme abgegeben, in der er sich entschuldigt.
„Es tut uns, als Veranstalter der Mandanzz-Party, ausgesprochen leid, dass es zu diesen Beleidigungen gekommen ist.” Die grundlegende Situation, die zu dem Vorfall geführt hatte, sei „so unschön wie auch leider manchmal typisch” für eine Partyveranstaltung gewesen, rechtfertige aber nicht den verbalen Übergriff, so von Dornick. Er betreut die Partyreihe schon seit fast 30 Jahren, die bis vor sechs Jahren in Essen stattfand. Beim Wechsel nach Düsseldorf hätten ihm andere schwule Partymacher eben diese Sicherheitsfirma empfohlen. Der Mitarbeiter, der den Gast beleidigt hat, habe sich entschuldigt, so von Dornick gegenüber MÄNNER.
Sicherheitsfirma ist für Szene-Events „eingeübt”
„Die Sicherheitsfirma, mit der wir bereits seit rund sechs Jahren zusammen arbeiten, ist bei der Betreuung von Szene-Events eingeübt und verfügt über eine große Erfahrung im Umgang mit den Gästen dieser Veranstaltungen. Bisher haben wir nie einen Grund zur Beanstandung ihrer Leistung gehabt, einen Vorfall wie den vom letzten Samstag hat es bisher nicht gegeben.
Wir nehmen diesen Vorfall sehr ernst und werden mit unserer Sicherheitsfirma und deren Mitarbeitern ein ausführliches und kritisches Gespräch führen, damit sich solche Vorfälle nicht wiederholen können.”
CSD

Foto: Facebook

Ein Besucher der CSD-Party wurde nach der Auseinandersetzung mit einem Türsteher an der Hand verletzt, ein anderer soll blaue Flecken davongetragen haben. Beide Gäste haben Anzeige erstattet.
Wir werden weiterhin darauf achten, dass Diskriminierungen keinen Platz haben
Leider ergäben sich auf Partyveranstaltungen immer wieder Streitigkeiten und Konflikte zwischen oder mit Gästen, die von Veranstalter und Mitarbeitern der Sicherheitsfirma geschlichtet werden müssten, heißt es in der Stellungnahme weiter. „In der Regel gelingt uns die Schlichtung solcher Streitigkeiten. Wir werden weiterhin darauf achten, dass es in solchen Fällen fair und umsichtig zugeht und Diskriminierungen keinen Platz haben.”
Titelfoto: Mandanzz

8 Kommentare

  1. Mario Bauer

    Justin sei doch auch mal ehrlich das du die Security vorher von dem Gast mit Bier beworfen wurde hast du nicht erwähnt oder das nachher übers Tor von deiner Seite aus ein Flasche auf die Leute geworfen wurde oder einer von deinen Kollegen also einfach mal bei der Wahrheit bleiben und liebe Security so Sprüche gehen auch nicht seid doch sonst auch immer sehr Tolerant

  2. Harry Schmidt

    Wenn das alles so war ,ist das immer noch ein sehr unangenehmer Gast „Scheiß Partygast ” aber diese Verbale Entgleisung geht gar nicht und ist von der Security sehr Unprofessionel . Da zeigt die homophone Hetze ihre Wirkung.


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