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Russland gewinnt ESC … nicht

2016er Finale in Stockholm endet mit Überraschung

Eine ziemliche Überraschung war das beim Voting! Sergey Lazarev war mit seinem Song „You are the only one” als Favorit ins Rennen gegangen – und er verlor das Finale. Obwohl die Konkurrenz u. a. aus Frankreich und Australien stark war, holte in diesem Jahr die Ukraine den Sieg: Jamala bekam für ihre 2Step-Nummer „1944” am Ende die meisten Stimmen von Jury und Zuschauern; bei der Wertung der Jury hatte zuvor Australien vorn gelegen, die meisten Anrufe erhielt dagegen Russland.

 

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Ein Sieg Russlands war von vielen in der schwulen Gemeinde befürchtet worden. Mittlerweile haben Schwule und Lesben dort mit stärker werdenden Vorurteilen zu kämpfen. Laut Umfrage des US-Instituts NORC Ende 2014 sagten 51 Prozent der Teilnehmer, sie wollten keine homosexuellen Nachbarn. 2012 hatten sich nur 38 Prozent so negativ geäußert.

In der einer aktuellen MÄNNER-Umfrage gab eine 2/3-Mehrheit an, man solle den Sänger nicht für die Politik seiner Heimat verantwortlich machen. Jeder 3. User immerhin meinte, man sollte für Russland nicht abstimmen.

Deutschland mal wieder Schlusslicht 

Lazarev hatte vor dem Contest unterschiedliche Signale ausgesendet. Einerseits hatte er sich sehr wohlwollend über seine schwulen Fans geäußert, andererseits nannte er Berichte über die Verfolgung Homosexueller in Russland „Gerüchte”.

Deutschland, vertreten von Jamie Lee mit „Ghost”, bekam insgesamt 11 Punkte und landete auf dem letzten Platz.

Titelbild: Andres Putting  (EBU)

 


45 Kommentare

  1. Robert Hauss

    …finde ich nicht korrekt..keiner von beiden hätte gewonnen…enn nicht die Politik eine Rolle gespielt hätte…hätte man ganz ohne allem gevotet..wäre Australien der einzige wahre Gewinner!!!!!!!!!!!

  2. Robert Hauss

    …finde ich nicht korrekt..keiner von beiden hätte gewonnen…enn nicht die Politik eine Rolle gespielt hätte…hätte man ganz ohne allem gevotet..wäre Australien der einzige wahre Gewinner!!!!!!!!!!!

  3. Robert Hauss

    …finde ich nicht korrekt..keiner von beiden hätte gewonnen…enn nicht die Politik eine Rolle gespielt hätte…hätte man ganz ohne allem gevotet..wäre Australien der einzige wahre Gewinner!!!!!!!!!!!

  4. Niels Ladewig

    Warum hätte Russland auch gewinnen sollen… Nur weil der Interpretet schwul ist? Eine ziemlich Infantile schwanzgesteuerte denke. Gut das es auch anders geht

    Ob Musik, Film oder Politik; primärkriterium kann und darf nicht die sexuelle Orientierung sein. Das reduziert uns alle.

  5. Bernhard Kreiner

    er war eine homosexuelle vs heterosexuelle wahl bei den gewinnern und ja das ist politik das publikum ist immer wieder homosexuellen freundlich und die jyri oft das gegenteil besonders oft auch in deutschland

  6. Niels Ladewig

    Politisch weder links noch grün. Nur schwul. Und das ist politisch irrelevant und Substanzlos. Also wurscht.

    Wer Akzeptanz erwartet darf sich nicht über seine sexuelle Orientierung definieren

  7. Marco Summer

    Bei aller Liebe Russland hatte die beste Bühnen Show und Ungarn die beste Stimme
    Aber das Australien so gut abgeschnitten hat, ist mir ein Retsel und das Ukraine mit ihrem Gekreische gewonnen hat ein absolutes Mysterium :/

    Bei all den coolen Songs muss irgendwas im Ranking defekt gewessen sein -.-

    Höhepunkt war die Transe mit Ihrer Mama beim Voting! Hoffe das sie die Show moderieren wird

  8. Siegfried Mildner

    Wann merken wir endlich, dass wir beim ESC nur der Hauptgeldgeber sind ! Fazit: Deutschland sollte nicht mehr daran teilnehmen, dann könnte dieser ungerechte Wettbewerb gar nicht mehr stattfinden !

  9. Kai Sautter

    Die russische Bühnenshow sollte doch nur von einem mittelmäßigen Song ablenken… Dennoch war mir die ganze Entscheidung zu politisch was der ESC ja angeblich nicht sein will.

  10. Roger Dobranz

    Mega merkwürdig, fast nur gute Lieder , und mit das schlechteste gewinnt. Ich schaue mir diesen Zirkus, mit von vornherein feststehenden Gewinnern, nicht mehr an. Das schlimme ist ja das an einem Samstagabend ein gutes Buch mehr Unterhaltung bietet wie die 30 Programme im Fernseher.


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