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Bernie Sanders beim Drag-Brunch

Was passierte, als der "Bern" beim Hollywood-Besuch in einem schwulen Burgerladen vorbeischaute.

Es sieht nicht gut aus für Bernie Sanders, den Präsidentschaftskandidaten der US-Demokraten und direkten Konkurrenten von Hillary Clinton. Am Sonntag konnte Clinton ihren parteiinternen „Gegenspieler“ bei den Vorwahlen in Puerto Rico übertrumpfen und hat nun einen so großen Vorsprung, dass es für Sanders kaum noch Chancen gibt, Spitzenkandidat zu werden. (MÄNNER-Archiv) Doch der „Bern“ – wie ihn seine Anhänger liebevoll nennen – lässt sich davon nichts anmerken. Er scheint stattdessen noch möglichst viel von der positiven Stimmung mitnehmen zu wollen, die ihm seit Monaten entgegenschlägt.

Wie wichtig es dem gerade in der Gay Community extrem beliebten Sanders ist, sich bei gesellschaftlichen Minderheiten einen guten Stand zu erarbeiten, zeigte sich dabei erst am Sonntag wieder – auf sehr unterhaltsame Weise. Der 75-Jährige, der derzeit auf Wahlkampftour durch Kalifornien ist, legte bei einer Tour durch West-Hollywood unter anderem einen Stopp in einer Filiale von „Hamburger Mary’s“ ein. „Mary’s“ ist eine schwule Burger-Kette, deren Restaurants für ihre Drag-Shows bekannt sind.

Natürlich explodierten die Sozialen Medien nach dem Ereignis. Wir haben ein paar Video-Dokumente von Bernies Sanders Ausflug in die Dragbar zusammengetragen.

Do you guys remember the time @berniesanders came to Drag Brunch at @hamburgermarysweho ? I do too. #feelthebern

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Wie die Videos zeigen, wurde der Präsidentschaftskandidat von einer überraschten Menge frenetisch in Empfang genommen. Augenzeugen waren unter anderem die „Drag Race“-Kandidatin Jasmine Masters, die sich laut eigenen Angaben fast „einen Nagel abgebrochen hat“ und Schauspieler Wilson Cruz, den mancher noch aus „Grey’s Anatomy“ kennen dürfte. Danach gab es viel Händeschütteln und eine kleine Ansprache, in der Sanders einmal mehr das etablierte Politikbusiness kritisierte: „Wir brauchen eine Regierung, die alle repräsentiert“, ließ er in seiner kurzen Rede verlauten, „nicht nur die oberen 1%“.

 

Hier posiert Sanders nach seinem Besuch des Restaurants mit Schauspieler Wilson Cruz:

Und so sah das Foto dann aus:

Thanks WeHo! @berniesanders sends his love.

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Dienstag ist der Tag der Wahrheit – es ist der Tag, an dem die Vorwahlen in Kalifornien stattfinden. Hier sieht es zwar derzeit nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Sanders und Clinton aus. Doch selbst ein Sieg in dem Bundesland wird Sanders den Kopf wohl nicht mehr retten. Aber der wäre wohl nicht der „Bern“, wenn er nicht bis zur letzten Minute Optimismus verbreiten würde. Wir sind auf jeden Fall beeindruckt von so viel Einsatz.

Titelfoto: Wilson Cruz / Instagram


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