Lady Gaga Dalai Lama

China verbietet Lady Gaga

Nach einem Treffen mit dem Dalai Lama ist der Star in der Volksrepublik Persona non grata

Chinas Staatsbehörde für Presse, Publizistik, Radio, Film und Fernsehen hat jede Art von Berichterstattung über Lady Gaga und jede Form der Weiterverbreitung ihrer Musik, TV-Produktionen oder Bücher verboten. Das betrifft auch den zugang zu Gagas diversen Social-Media Profilen. Mit fast 18 Millionen Followern auf Instagram und 65 Millionen Fans auf Facebook ist der bisexuelle Popstar eine der einflußreichsten Medien-Persönlichkeiten der Welt.

Auslöser des offiziellen Boykotts ist ein Treffen von Lady Gaga mit dem Dalai Lama am Sonntag während einer Konferenz in Indianapolis

Auslöser des offiziellen Boykotts ist ein Treffen von Lady Gaga mit dem Dalai Lama am Sonntag während einer Konferenz in Indianapolis, bei dem der spirituelle Führer der buddhistischen Welt und der Weltstar darüber diskutierten, wie man „Mitgefühl für Fortschritt einsetzen kann und die Welt so zu einem besseren Ort machen.” „Hoffnung ist einer der Grundpfeiler unserer Welt” kommentierte die Sängerin und Schauspielerin ein Foto des Treffens, das sie veröffentlichte.

Chinesische Fans ließen ihr Idol wissen, dass sie damit ganz und gar nicht glücklich sind. „Vielleicht ist er in deinem Kopf ein Kämpfer für Frieden und Freiheit, aber für das chinesische Volk ist der Dalai Lama nichts weiter als ein Terrorist”, kommentierte einer von ihnen das Foto. „Du weißt nicht, was du dir hiermit eingebrockt hast, lösch das bloß schnell”, sagte ein anderer. Nachrichtenagenturen berichteten, chinesische Behörden hätten den Schritt damit begründet, dass sie sich „gegen Propaganda wenden. Und gegen alles, was die Flammen der tibetischen Unabhängigkeitsbewegung anfachen könnte.” Lady Gaga war schon von 2011 bis 2014 in China offiziell verboten. Damals hieß es, ihre Kunst stifte „Unruhe” und verbreite „Verunsicherung unserer nationalen, kulturellen Identität”. Im April war die Klage eines schwulen Paares auf Eheöffnung in China abgelehnt worden. (MÄNNER-Archiv)

Bilder: Instagram


7 Kommentare

  1. Kevin Montany-Jung

    >keiner verlangt von einem anderen ein fan von künstler(-in) xyz zu sein … aber seinen landsleuten allein wegen diesem privat-besuch deshalb jede art von berichterstattung über Lady Gaga und jede form der weiterverbreitung ihrer musik, tv-produktionen oder bücher zu verbieten, find ich sinnlos = ?!<


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