Donald Trump

#askthegays: Dann frag nicht!

Donald Trump wollte nach Orlando wissen, was LGBTI über ihn denken. Das Ergebnis ist unfassbar lustig

Manche Dinge sind einfach saublöd. Zum Beispiel, wenn ein unter LGBTI relativ unbeliebter Präsidentschaftskandidat am Tag nach dem schlimmsten Attentat auf die Community in der Geschichte der USA, versucht, eben diese Community zu instrumentalisieren. Genau das hat Donald Trump am Montag, einen Tag nach dem Massaker in Orlando, getan. Auf einer Wahlkampfveranstaltung sagte er: „LGBTI erleben gerade etwas, das niemand je erleben sollte. Dies ist ein dunkler Moment in der amerikanischen Geschichte. Ein radikal-islamischer Terrorist hat den Nachtclub angegriffen, weil er nicht einfach nur Amerikaner töten wollte, sondern explizit Schwule und Lesben, wegen ihren sexuellen Orientierung töten wollte.“

Und dann sollen mir die Schwulen mal sagen, wen sie lieber zum Freund haben, Donald Trump oder Hillary Clinton.

So weit, so präsidial – das hätte Obama fast nicht schöner machen können. Allerdings tat „the Donald“ dann etwas, was viele Leute sehr böse werden ließ: Er benutzte das Attentat und mit ihm die 49 Toten, um damit seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton anzugreifen. „Fragen Sie mal die Schwulen (im Original: „Ask the gays“), wie es ihnen in Saudi Arabien und vielen anderen Ländern geht, und wie sie sich da so fühlen. Und dann sollen sie mir sagen, wen sie lieber zum Freund haben, Donald Trump oder Hillary Clinton.“ Nun, die Antwort fiel sehr eindeutig aus. #askthegays ist in den letzten Tagen zu einem der meistgenutzten Hashtags auf Twitter geworden, und die Ergebnisse sind zum Schreien.

Hier unsere Lieblinge:

„Was würdest Du denn mit einem Gehirn machen, wenn Du eins hättest?“

„Sie sind körperlich abstoßend, intellektuell zurückgeblieben, moralisch fragwürdig, vulgär, gefühllos, selbstverliebt, dämlich, haben weder Geschmack noch Humor und Sie riechen.“

„Sie sind ein furchtbarer Mensch ohne Herz, und es interessiert uns einen feuchten Dreck, was Sie denken.“

„Sei still, Du Stück Dreck.“

Foto: Twitter


13 Kommentare

  1. Luke Ferdinand Niederer

    So so, einfach mal weitertratschen was seit Jahrzehnten die Rechte in den USA verlautbaren lässt. Und klar, wenn man seit über 30 Jahren in der Politik ist, dann gibt es dunkle und helle Seiten. Aber Hillary mit Trump zu vergleichen ist recht schäbig.


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