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Hillary hat’s

Clinton hat die 2383 Delegiertenstimmen, um Präsidentschaftskandidatin zu werden

Die Nachrichtenagentur Associated Press meldet, dass Hillary Clinton, nach ihren Berechnungen, schon jetzt die Anzahl von 2383 Delegiertenstimmen zusammen hat, die sie benötigt, um sich auf dem Nominierungsparteitag im Juli in Philadelphia, auch ganz offiziell zur Präsidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei wählen zu lassen. Clinton hat in den bisherigen Vorwahlen 1812 Delegierte für sich gewinnen können. Dazu kommen 571 Superdelegierte, wichtige Mitglieder der Partei und Bundesbeamte, deren Stimmen nicht in den Vorwahlen vergeben werden, die aber mit abstimmen und in der Wahl des Kandidaten frei sind.

Die neue Zählung schließt Stimmen von mehr als einem Dutzend neuer Superdelegierter und die 36 Stimmen ein, die ihr ihr Vorwahlsieg in Puerto Rico am Wochenende gebracht hat.

Der Nachrichtensender NBC News gab bekannt: „Die neue Zählung schließt Stimmen von mehr als einem Dutzend neuer Superdelegierter und die 36 Stimmen ein, die ihr ihr Vorwahlsieg in Puerto Rico am Wochenende eingebracht hat. Clintons schärfster Konkurrent, Senator Bernie Sanders, konnte bislang 1569 Delegiertenstimmen auf sich vereinen, 1521 aus Vorwahlen und 48 Superdelegierte. Er glaubt, dass er es bis zum Parteitag schaffen kann, noch deutlich mehr Superdelegierte auf seine Seite zu ziehen und Clinton die Nominierung so noch streitig machen wird. Beobachter halten das für höchst unwahrscheinlich.

Am heutigen Dienstag finden Vorwahlen in sechs Bundesstaaten statt. Und Hillary Clinton wird um jede dieser Stimmen kämpfen.

Michael Briggs, ein Sprecher von Sanders, sagte gegenüber dem Nachrichtenportal Politico: „Es ist schade, dass die Medien die klare Anweisung der Demokraten ignorieren, die Stimmen der Superdelegierten nicht einzubeziehen, bevor die auf dem Parteitag abgestimmt haben. Robby Mook, Sprecher von Hillary Clinton, sagte dem Nachrichtensender NBC: „Wir haben einen wichtigen Meilenstein erreicht, aber am heutigen Dienstag finden Vorwahlen in sechs Bundesstaaten statt, in denen Millionen von Amerikanern ihre Stimme abgeben. Und Hillary Clinton wird um jede dieser Stimmen kämpfen. Wir freuen uns auf den heutigen Abend, wenn Hillary Clinton nicht nur die meisten Menschen, sondern auch die meisten Delegiertenstimmen auf sich vereinigen wird.” Im bevölkerungsreichsten Bundesstaat der USA, Kalifornien, wird ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen Sanders und Clinton vorausgesagt.

Außerdem verdichten sich Gerüchte, nach denen Clinton sich bald auf die linksliberale Senatorin Elizabeth Warren als ihre potentielle Vizepräsidentin festlegen wird.

Clinton wäre die erste Frau, die eine der beiden großen Parteien in den USA als ihre Kandidatin aufstellt und, sollte sie gewinnen, die erste Präsidentin in der Geschichte ihres Landes. Außerdem verdichten sich Gerüchte, nach denen Clinton sich bald auf die linksliberale Senatorin Elizabeth Warren als ihre potentielle Vizepräsidentin festlegen wird. Ein geschickter Schachzug, denn Warren wird von denselben Leuten unterstützt, die lieber Bernie Sanders als Hillary Clinton im Weißen Haus sehen würden. Sowohl Clinton wie Sanders gelten als Freunde und Unterstützer der LGBTI-Community. Allerdings hat Clinton die Themen Gleichstellung und Antidiskriminierung zu Hauptthemen ihres Wahlkampfes gemacht (MÄNNER-Archiv).

Bild: Shutterstock

 


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