Gedenken auch in München

Vor dem US-Konsulat versammelten sich 200 Menschen um ihre Solidarität mit den Opfern zu bekunden

Die Ankündigung des CSD München war sehr einfach: „Wir sind bestürzt und zutiefst traurig über die schrecklichen Ereignisse in Orlando. Unser Mitgefühl gehört den Familien der Opfer und allen, die ihnen nahestanden. Jeder Mensch hat das Recht, so leben und lieben zu können, wie es seiner/ihrer sexuellen Identität und Orientierung entspricht. Diese Freiheit kann ein solcher Terrorakt auf brutale und erbarmungslose Weise angreifen, aber nehmen kann er sie uns nicht. Wir sind alle zu 100 % Mensch!

Zeitgleich wollen wir aber auch ein Zeichen setzen, dass uns ein solcher Terrorakt zwar erschüttern, aber keinesfalls aufhalten kann.

Der CSD München ruft deshalb zu einer Mahnwache vor dem US Generalkonsulat München auf, um unsere Verbundenheit mit den Opfern zu zeigen. Zeitgleich wollen wir aber auch ein Zeichen setzen, dass uns ein solcher Terrorakt zwar erschüttern, aber keinesfalls aufhalten kann. Bitte unterstützt uns und seid dabei oder teilt diese Veranstaltung, damit wir möglichst viele sind und dem Terror die Regenbogenflagge vors Gesicht halten!”

Die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz waren genauso vor Ort, wie der US-Konsul Scott Woodard.

Und genau das haben 200 Menschen vor dem Münchener US-Konsulat heute getan. Die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz waren genauso vor Ort, wie der US-Konsul Scott Woodard. Die Veranstaltung war von einer Atmosphäre des stillen Gedenkens und von Regenbogenfahnen geprägt. Von der oft beklagten Überalterung der politischen Szene in der bayrischen Hauptstadt war nichts zu spüren. Viele der Teilnehmer waren Anfang 20 oder jünger. Konsul Woodard hat angeboten, die Fahnen und Blumen vor dem Konsulat noch einige Tage aufzubewahren, so dass auch andere Menschen sie sehen. Sein Vorschlag wurde begrüßt. Hier einige Eindrücke.

Alle Fotos: Fabian Schäfer


4 Kommentare

  1. Wolfgang Walczak

    Wir müssen es endlich mal begreifen: der (radikale) Islam toleriert keine Homosexualität, er bestraft sie mit dem Tod. Wer das verneint, ist mit schuldig am Tod der Jungs in Orlando.


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