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Merkel besorgt über zunehmenden Hass

Die Kanzlerin hat sich im Zusammenhang mit Orlando endlich auch zu Schwulen und Lesben geäußert

Nach dem Attentat von Orlando mit mindestens 49 Toten hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Pressekonferenz am Mittag besorgt über Hass gegen Schwule und Lesben gezeigt. Merkel bezeichnete es als «Warnsignal», dass auch in Deutschland homophobe Einstellungen wieder auf dem Vormarsch sind. Es gäbe einen „zunehmenden Hass auf Schwule und Lesben”. „Der Attentäter war sich vollkommen klar, dass er in dem Nachtklub lesbische und schwule Menschen antreffen wird, und genau auf diese Menschen war sein Attentat gezielt. Neben der tiefen Anteilnahme gegenüber den Angehörigen der 49 Opfer empfinde ich vor allen Dingen auch Beunruhigung darüber, dass wir gerade gestern wieder Umfragen gehört haben, dass sich die Haltung auch der Menschen in Deutschland zu den Homosexuellen, zu Lesben und Schwulen verändert hat und die homophobe Haltung zugenommen hat. Das ist ein Warnsignal”, so die Kanzlerin.

Merkel war von LGBTI-Verbänden und Journalisten kritisiert worden (MÄNNER-Archiv), weil sie den Tatort in Orlando bislang nicht als LGBTI-Club beschrieben und die schwulen Opfer nicht hinreichend gewürdigt habe.

Regierungssprecher Steffen Seibert hatte sich schon gestern in der Bundespressekonferenz im Namen der Regierung positioniert und das Statement danach über Twitter verbreitet:

Hier das Video der Bemerkungen der Kanzlerin:

Die Bundesregierung veröffentlichte auf ihrem Facebookprofil diese Grafik:

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Foto: Imago/Markus Heine

 

Die Umfrage ist bereits beendet!Hier die Ergebnisse:

Überzeugt Euch die Äußerung der Kanzlerin?


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