Preisverdächtig: Die Mitte der Welt

5 Nominierungen für den Förderpreis Neues Deutsches Kino - u. a. fürs beste Drehbuch, die beste Regie

Bis zum offiziellen Filmstart müssen wir ab heute noch genau fünf Monate warten, bis zum 34. Filmfest München sind es nur noch knapp zwei Wochen: Dort geht die Verfilmung des Andreas-Steinhöfel-Romans „Die Mitte der Welt (zum Ende der Dreharbeiten – MÄNNER-Archiv) mit fünf Nominierungen ins Rennen um den Förderpreis Neues Deutsches Kino – u. a. fürs beste Drehbuch, die beste Regie (Jakob M. Erwa) und zweimal für die schauspielerische Leistung.

Mitte der Welt

Noch wird Phil (Mitte) von der falschen Seite umarmt

Für alle, die das Buch noch nicht gelesen haben sollten:

Der 17-jährige Phil (Louis Hofmann) ist auf der Suche. So wenig er über seine Vergangenheit und vor allem seinen Erzeuger weiß, so chaotisch ist seine Gegenwart: Seine Mutter hat einen neuen Liebhaber, der allerdings nicht so schnell aufzugeben scheint wie seine Vorgänger. Seine Zwillingsschwester zieht sich immer mehr in ihre eigene Welt zurück, die sie mit niemandem teilt. Zwischen beiden herrscht eine rätselhafte Eiszeit, die auch Tereza und Pascal, auch Mitglieder von Phils Patchworkfamilie, nicht erklären können. Immerhin, auf seine beste Freundin Kat ist Verlass, mit der er ganz gechillt abhängen und rumalbern kann.

Phil verknallt sich unsterblich

Aber dann wird alles anders: Ein neuer Schüler betritt nach den Sommerferien die Klasse, Nicholas (Jannik Schümann) – und Phil verknallt sich unsterblich. Der Neue scheint das zwar zu erwidern, doch er ist undurchschaubar: Die erste große Liebe sorgt für Neid und Eifersucht und stellt die Freundschaft mit Kat auf eine harte Probe. Phils Suche nach seiner Mitte der Welt wird immer drängender.

Die Hauptrolle des 17-jährigen Phil hat in dieser Literaturverfilmung der gerade erst mit dem Deutschen Schauspielerpreis als Bester Nachwuchsschauspieler gekürte Louis Hofmann übernommen. Jannik Schümann kennen wir bereits aus dem Film „Mein Sohn Helen“, in dem sich die ARD dem für sie untypischen, weil genderqueeren Thema Transsexualität widmete (MÄNNER-Archiv).

Fotos: Universum Film GmbH  


14 Kommentare

  1. Moritz König

    Zu tode betrübt himmelhoch jauchzend.

    Ein Film für die, die Emotionen wie Liebe, Freude und Verlangen für sich zulassen. Ich bin gespannt, ob mich der Film ebenso wie das Buch fesselt.

    Erwartungsvoll 🙂

  2. Padow93

    Das Buch eine Klasse für sich, der Film dazu noch viel mehr. Hab die Verfilmung heute in der Premiere sehen dürfen und war echt klasse. Kann nur jedem empfehlen den Film zu schauen.


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