Pulse1LuisMatteiPhotography_54_990x660_201406020305

Orlando: Terroristischer Hintergrund?

Polizeiangaben zufolge sind bei der Schießerei in Orlando 50 Besucher getötet worden

Das Attentat im „Pulse“-Club in Orlando ist weitaus verheerender, als bisher bekannt war. Polizeiangaben zufolge sind bei der Schießerei in Orlando 50 Besucher getötet worden, weitere 53 wurden verletzt. Der Täter wurde als Omar Mir Seddique Mateen identifiziert. Berichten von CBS News zufolge handelt es sich um einen US-Bürger mit afghanischer Abstammung, der im 125 Meilen entfernten Port St. Lucie, Florida, lebt. Er soll Verbindungen zu radikalen Islamisten gehabt haben. Sein Vater sagte gegenüber dem Nachrichtensender MSNBC, die Religion habe nichts mit der Schießerei zu tun. Dafür aber offenbar Homophobie: Sein Sohn habe sich vor Monaten über zwei küssende Männer in der Öffentlichkeit aufgeregt.

Orlando

Omar Mir Seddique Mateen (Foto: MySpace)

Der Vater des Attentäters sagte gegenüber NBC News: „Wir entschuldigen uns für den ganzen Vorfall. Wir wussten nicht, was er plante. Wir sind in einem Schockzustand, wie das ganze Land.“

Alle raus aus dem Pulse und rennt einfach, was Ihr könnt!

In der Nacht zum Sonntag fand in Orlando im Bundesstaat Florida der Angriff auf den schwulen Club statt. Der Club postete dazu folgende Nachricht auf Facebook: „Alle raus aus dem Pulse und rennt einfach, was Ihr könnt!” Die Online-Ausgabe der Zeitung Orlando Sentinel zitiert einen Besucher, der mit seinem Bruder im Club war, als geschossen wurde; offenbar hielt der Angriff über die Länge eines ganzen Songs an. Der 53-jährige Javer berichtet davon, dass permanent Schüsse abgegeben wurden. Javer verließ das „Pulse”, so schnell er konnte. Sein Bruder, der mit Krücken unterwegs war, blieb zurück. Später stellte sich heraus, dass der Bruder unverletzt und in Sicherheit ist.

Titelbild: „Pulse“ / Luis Mattei Photography


59 Kommentare

  1. Christian Sterchi

    Woran das liegt? An solchen Journalisten, die – wie in einem Beitrag des britischen „Independent“ zu sehen ist, sich weigern den Anschlag als homophon zu bezeichnen.

  2. Wolfgang Walczak

    Niedergemeiert Als ein in jungen Jahren gewerkschaftlich und sozialistisch geprägter Sohn aus einfachem Ruhrpott-Arbeiterhaushalt finde ich es witzig, hier mal als „dreckiger Nazi mit antisozialem Deutschsein“ tituliert zu werden. Jemand wie Du darf das. Du weißt es nicht besser.

  3. Niedergemeiert

    Wolfgang Walczak >Es gibt eine ganze Reihe rechtspopulistische Gesprächsstrategien, deren Ziel es ist, einen vernünftigen, sachlichen Austausch zu Themen wie Geflüchtete, Rechtsextremismus oder Minderheitenschutz unmöglich machen. Gehen Sie diesen Strategien nicht auf den Leim und stecken Sie Ihre Zeit in sinnvolle Diskussionen – eine Übersicht.

    Strategie 1: Themenhopping
    Strategie 2: Propaganda-Spam
    Strategie 3: Politisierung unpolitischer Diskurse
    Strategie 4: Pseudowissenschaft / Falsche „Fakten“
    Strategie 5: Whataboutism
    Strategie 6: Der Shitstorm
    Strategie 7 : Personalisierte Lügen
    Strategie 8: „Bürgerlicher“ Rassismus
    Strategie 9: Nazis rufen „Nazis raus“ / Täter-Opfer-Umkehr< #GegenRechts #NeinZuNazis #RassistenRaushttp://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/rechtspopulistische-gespr%C3%A4chsstrategien-eine-%C3%BCbersicht-10930?utm_content=bufferf22e3&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

  4. René Aberer

    Von wegen islam die christliche kirche ist zb nicht besser.jede religion die einem menschen die freiheit nehmen will gehört verboten.das ist unmenschlich und teuflisch.achja übrigens eine schande, einige schnukelchen weniger


Schreibe einen neuen Kommentar



Likes & Shares

Durch die fortgesetzte Nutzung der Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. mehr Info

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close