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Bald Trans* in US-Armee

Verteidigungsminister Ashton Carter will "diese Frage jetzt endlich abgeschlossen wissen"

Der Verteidigungsminister der USA, Ashton Carter, will bei der Frage danach, ob Trans* im US-Militär zukünftig Dienst tun dürfen, oder eben nicht, gar nicht lange fackeln: „Das haben wir im Prinzip längst geklärt. Es geht nicht um das Geschlecht einer Person, sondern um ihre Fähigkeit, ihren Dienst zu tun und innerhalb der Streitkräfte etwas Sinnvolles beizutragen”, sagte er gestern während einer Fragestunde an der Air Force Academy. „Die einzige Ausnahme von dieser Regel sollten solche Gelegenheiten sein, in denen es praktische Gegebenheiten gibt, die den Einsatz bestimmter Personengruppen unmöglich machen. Wir werden diese Angelegenheit mit der nötigen Sorgfalt und Aufmerksamkeit betreiben und ich bin mir sehr sicher, dass wir so zu einem für alle zufriedenstellenden Ergebnis kommen werden.”

Ash Carter ist dafür, dass jede Person, die das möchte, Dienst tun kann. Will aber auch, dass sie dafür die besten Voraussetzungen hat.

Carter sagte nicht, was die praktischen Gegebenheiten sein könnten, die dazu führen, dass trans* noch nicht im US-Militär dienen können. Es ist aber anzunehmen, dass es dabei um solche Dinge wie die richtige medizinische Versorgung und Betreuung und Spezifizierungen in Bezug auf die Uniformen geht. Deutlich wurde: Ash Carter ist dafür, dass jede Person, die das möchte, Dienst tun kann. Er will aber auch, dass sie dafür die besten Voraussetzungen hat. Der Pressechef des Pentagons, Peter Cook, sagte, die Bekanntgabe, dass auch Trans* das in Zukunft möglich ist, würde sicher sehr bald erfolgen.

Die Fortschritte in diesem Bereich sind groß und spürbar. Wir werden bald soweit sein.

Er erläuterte, der Verteidigungsminister hätte „den nötigen Leuten innerhalb des Ministeriums befohlen, die noch vorhandenen Hindernisse so schnell wie möglich zu beseitigen. Und die Fortschritte in diesem Bereich sind groß und spürbar. Wir werden, wie wir vor Monaten versprochen haben, bald soweit sein.” Carter hatte im Juli 2015 erklärt, er sei dafür, Trans* in die US-Streitkräfte aufzunehmen. „Die Bestimmungen, die das verhindern, sind veraltet und müssen dringend überarbeitet werden. Die Unsicherheiten in diesem Bereich lenken unsere Kommandanten von ihren eigentlichen Aufgaben ab.” Schätzungen zu Folge sind 15. 000 der rund 2,2 Millionen Angehörigen und Mitarbeiter der US-Armee transgender. Sollte Hillary Clinton im November der erste weibliche Commander in Chief der USA werden, könnte sie ihre transfreundlichen politischen Ansätze (MÄNNER-Archiv) auch auf die Armee ausweiten.

Foto: Imago_ZUMA PRESS


1 Kommentar

  1. Kevin Montany-Jung

    >aus meiner sicht ist der entscheidende gedanke: „Das haben wir im Prinzip längst geklärt. Es geht nicht um das Geschlecht einer Person, sondern um ihre Fähigkeit, ihren Dienst zu tun und innerhalb der Streitkräfte etwas Sinnvolles beizutragen”, sagte er gestern während einer Fragestunde an der Air Force Academy.” === ich denke, diese idee ist allgemeingültig und somit sehr sehr gut === ich hätte es sogar gut gefunden, wenn besagte fähigkeiten zusätzliche mit der option fertigkeiten erweitert worden wären, so dass sich daraus die „ausnahmen” von allein definieren = !!! = denke ich=?!?<


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