YouTube-Star Opfer von Hassverbrechen

Calum McSwiggan hat gestern am eigenen Leib erfahren, was Homophobie bedeutet

YouTube-Star Calum McSwiggan hat am eigenen Leib erfahren, wie homophob die amerikanische Gesellschaft auch nach dem Massaker von Orlando (MÄNNER-Archiv) noch ist. Er wurde letzte Nacht in Los Angeles Opfer eines homophoben Angriffs, der ihn mit drei gebrochenen Zähnen, einer langen Platzwunde im Gesicht und diversen Prellungen zurückließ. Auf seinen Social-Media-Profilen schrieb er:

„Gestern Nacht war die schlimmste meines Lebens. Ich muss mit mir kämpfen, um die richtigen Worte zu finden. Nach einem wirklich großartigen Wochenende auf der VidCon-Messe sind wir in einen schwulen Club gegangen, um ein bisschen zu feiern. Gegen Ende des Abends wurde ich von drei Männern von meinen Freunden getrennt und zusammengeschlagen. Und auch, wenn die Ordnungskräfte eigentlich dafür da sind, um einem in einer solchen Situation zur Seite zu stehen, haben sie das bei mir nicht getan. Im Gegenteil, sie haben mich wie einen Bürger zweiter Klasse behandelt. Ich traue mich mit meinen drei gebrochenen Zähnen und der mit sechs Stichen genähten Wunde auf meiner Stirn kaum in die Öffentlichkeit, ich habe einfach Angst, weil Menschen sehen könnten, dass ich ein schwuler Mann bin. Alles was ich tun kann, ist, meinen wunderbaren Freunden dafür zu danken, dass sie jetzt für mich da sind. Ich weiß nicht, was ich ohne sie tun würde. Ich kann jetzt wirklich nicht mehr dazu sagen, werde das aber in Zukunft ganz bestimmt noch tun.“

McSwiggan hat fast 100000 Fans, die regelmäßig seine Videos zu Themen wie Sexualität und Emanzipation ansehen. Bekannt wurde Calum, als er vor einiger Zeit zugab, Pornovideos gedreht zu haben, um sein Studium zu finanzieren. Er veröffentlichte in seinem Youtube-Kanal ein Video dazu, der inzwischen von fast 600000 Menschen gesehen worden ist. Seine Fans lieben ihn für seinen offenen Umgang mit seiner Sexualität und seinem Leben. 

Bilder: Facebook/Calum McSwiggan

Hier Calums emotionales Video zum Massaker in Orlando:


6 Kommentare

  1. Andreas Michael

    das Schlimme daran ist, das es MEHRERE waren. the bad thing is that there were SEVERAL. Individually it seem all be COWARD ton. Wish you good improvement and let the head hang not. friend

  2. Andreas Michael

    FAKE oder Wahrheit. Ich bin vorsichtig geworden. Die Sache ansicht, wenn sie sich so zugetragen hat, ist schlimm. Sollte sie nicht wahr sein, würde ich mich an seiner Stelle schnellstens aus allen Plattformen zurückziehen. Esa könnte einigen LEuten dann schwer auf stoßen.


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