„Zwei Gesichter” erreicht Politik

Kurzfilm über Homophobie im Fußball lief im NRW-Landtag

UPDATE (29.6.2016) Mitglieder des NRW-Sportauschusses im nordrhein-westfälischen Landtag bekamen eine Sondervorstellung des Films „Zwei Gesichter” über einen schwulen Fußballspieler. Eingeladen hatte die SPD-Abgeordnete Lisa Steinmann, die das Potenzial des Projekts erkannte: Für einige Menschen sind Fußball und Homosexualität leider immer noch zwei widersprüchliche Themen. (Das hat gerade dieser Fall eines österreichischen Fußballfans gezeigt – MÄNNER-Archiv.) Die Ausschussmitglieder zeigten Interesse, den Film zu unterstützen und bekannter zu machen. Denn auch wenn es in den letzten Jahren etliche Initiativen gab: Die Kampf gegen Homophobie im Sport ist nach wie vor eine wichtige Aufgabe. Und es bleibt auch im laufenden EM-Jahr viel für die Verantwortlichen in Verbänden und Vereinen zu tun.

 

Jonathan (18) ist U19-Bundesligaspieler, hat eine Freundin. Er ist ein guter Junge. Doch die Wahrheit sieht anders aus: Heimliche Sexdates mit fremden Typen aus dem Netz, von denen keiner etwas ahnt, nicht einmal sein bester Freund Mark. Doch Hannah, seine Ex und inzwischen bloß noch Schein-Freundin, kann die Lügen nicht mehr ertragen. Was soll Jonathan jetzt tun? Ein Coming-out kommt für ihn momentan nicht in Frage. Hat Jonathan sich sein Schwulsein überhaupt schon selbst eingestanden? Wie würden seine Mannschaftskollegen auf eine Schwuchtel im Team reagieren? Wichtige Spiele stehen ins Haus. Der Trainer macht Druck. Jonathans Fassade hält – noch…

„Zwei Gesichter” ist ein Kurzfilm zum Thema Homosexualität im Fußball, der vom anyway in Zusammenarbeit mit der moviio Filmproduktion und mit Unterstützung der DFB-Kulturstiftung produziert wurde.

Titelbild: Youtube/Screenshot


9 Kommentare

  1. Remo Peter

    „Ein Outing kommt…nicht in Frage” ist falsch. Es müsste „Ein Coming Out…” heissen. Outing ist Bekanntmachen jemandes Homosexualität durch jemand anderen, meist gegen den Willen des Geouteten.

  2. Stefan Benz

    Gut, sowohl die UEFA als auch die FIFA ist korrupt, aber denke die haben am wenigsten daran schuld, dass die Homosexualität immernoch verpönt ist.


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