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Erster Bundesligaprofi bei einem CSD

Dominic Maroh vom 1. FC Köln feierte fröhlich für Akzeptanz und Vielfalt

Ab und zu sehen erste Male ganz besonders lässig aus, weil sie ein Fussballtrikot tragen. Das erste Mal des Wochenendes heißt Dominic Maroh und ist Spieler bei 1. FC Köln. Der war am Sonntag beim CSD in Köln (MÄNNER-Archiv) auf dem Wagen des 1. FC, der von „andersrum rut-wiess” organisiert wurde, dabei. Eine deutsche Premiere und mittelgroße Sensation: Noch nie war ein aktiver Bundesligaprofi bei einer Pride-Parade oder CSD-Demo dabei. Dominic Maroh begründete seine Teilnahme so: „Wir als Spieler sind froh über jeden Menschen, der ins Stadion kommt und den FC anfeuert, egal welche Religion, Sexualität oder Nationalität jemand hat. Deswegen ist es mir wichtig zu zeigen, dass auch Spieler eines Bundesligavereins Flagge zeigen können. Es ist unglaublich, wie froh die Leute hier sind, man merkt einfach die extrem gute Stimmung.“

Deswegen ist es für uns ganz klar, dass wir als 1. FC Köln erneut beim CSD dabei sind und ein Zeichen für Akzeptanz und Vielfalt setzen

Der CSD stand in diesem Jahr unter dem Motto „anders.Leben!” Eine große Fußgruppe mit knapp 150 FC-Fans begleitete den Wagen, auf dem neben FC-Vizepräsident Markus Ritterbach, Geschäftsführer Alexander Wehrle und FC-Profi Dominic Maroh auch Stadionsprecher Michael Trippel und die FC-Spielerinnen Tugba Tekkal und Nicole Bender mitfuhren. Vielfalt und Akzeptanz sind Werte, die beim 1. FC Köln groß geschrieben werden. FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle sagt: „Homophobie ist im Fußball leider immer noch ein Thema, deswegen ist es für uns ganz klar, dass wir als 1. FC Köln erneut beim CSD dabei sind und ein Zeichen für Akzeptanz und Vielfalt setzen. Das ist eine wunderbare Sache.“

Bild: 1. FC Köln


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