Prinz William gegen Bullying

Der Thronfolger hat eine klare Botschaft, auch für LGBTI

Prinz William sagte diese Woche: „Bullying ist etwas, das jeden von uns betreffen kann, ganz unabhängig von unserer Herkunft, unserem Geschlecht, unserer sexuellen Orientierung, Rasse, egal ob wir eine Behinderung haben oder nicht und auch völlig unabhängig von unserer Religion. Es kann viele Gründe haben, ist oft dumm und brutal und es gibt viele, viele Varianten.” Er tut das in einem Video, das er für den „Stand Up To Bullying Day” aufgenommen hat, eine Aktion einer der Charity-Gruppen seiner Mutter, Prinzessin Diana, deren Arbeit er damit fortsetzt. Der Prinz weiter: „Bullying kann besonders für junge Leute schwer schädigend sein und Narben hinterlassen, die nur schwer heilen. Ihr Vertrauen in menschliche Beziehungen und die Welt als Ganzes zu so einem frühen Zeitpunkt zu zerstören, kann zu psychischen Problemen führen und verletzt sie sehr.”
Wir müssen alle sicherstellen, dass wir nicht nur wahrnehmen, wenn Menschen Opfer von Bullyung werden, sondern auch etwas dagegen tun.
„Es ist wichtig, dass wir verstehen, dass Bullying nicht nur ein Problem auf Schulhöfen und in Schulen ist, sondern die neuen Technologien es ermöglichen, dass es immer und überall passiert, Zuhause, am Arbeitsplatz oder irgendwo anders. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Bullying-Opfer zu Depressionen neigen, Selbstmordgedanken haben können und es schwierig finden, soziale Beziehungen aufrechtzuerhalten. Wir müssen alle sicherstellen, dass wir nicht nur wahrnehmen, wenn Menschen Opfer von Bullying werden, sondern etwas dagegen tun.” Der Prinz hat sich in den letzten Wochen immer wieder für LGBTI stark gemacht. Erst hatte er, als er mit seiner Frau das Kondolenzbuch für die Opfer des Attentats von Orlando unterzeichnete, klar Position gegen Homophobie bezogen. Dann war er vor drei Wochen der erste royale Coverstar des LGBTI-Magazins „Attitude”. 
Foto: Youtube/Screenshot

11 Kommentare

  1. Marian Hacke

    Armes Männer Magazin, nicht im Stande sämtlichen Text übersetzen zu können. Wer glaubt, dass mit Bullying/Bullyung die Sache besser klingt, tut der Sache keinen Gefallen.
    Ist übrigens auch nicht nett gegenüber Bully Herbig – ob er zuvor Mobby hieß?

  2. Gudrun Koball

    Naja, Mobbing ist ja auch schon so ein eingedeutschtes Wort – früher hieß das einfach: Jemand wird in der Schule gehänselt. Das war letztendlich das Gleiche.

  3. Siri Wolf

    Auch wenn im angelsächsichen Raum der Begriff Bullying gegenüber dem hier mehr gebräuchlichen Begriff Mobbing durchgesetzt hat, ist es doch wohl unumstritten, das diese Art des schikanierens, tyranisierens und einschüchtern jeden treffen kann! Und zwar jeden oder jegliche Gruppe die sich entgegen allgemeinen Vorstellungen äußert! Das hat nichts mit speziell „anderer Lebensweise” zu tuen. Es ist vielmehr oftmals so, das eine Gruppe oder einzelne Personen zu dem Objekt werden, oder gemacht werden, worauf sich dann der „Zorn” der allgemeinheit strüzen dar/soll, oder nur geduldet wird. In den meisten Fällen weder mit sachlichen Argumenten, noch mit irgendwelchen Beweisen untermauert. Verbissen geführt, geschürt von Emotionen die von den ausführenden Mobbern, genauso wie von den Anti-Mobbing Vertretern benutzt werden.

  4. Marian Hacke

    Gudrun Koball Genau, Hänseln und Schikanieren nannte man dann Mobbing und jetzt eben Bullying. Wenn man Weiber Frauen nennt assoziiert man auch gleich anders. ?

  5. Georg Seeber

    Ich weiß ja das Deutschland nun mit dem ganzen Flüchtlingen international geworden ist, aber ich möchte in Deutschland eine verständliche Ausdrucks weiße, die ich verstehe


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