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CSD-Route in Israel verboten

In Beerscheba konnte der Pride nicht stattfinden, weil Demonstranten an Synagogen vorbei marschiert wären

Gestern hätte eigentlich Pride sein sollen, im israelischen Beerscheba, der allererste. Aber, dazu kam es nicht. Denn die Polizei hatte den Veranstaltern untersagt, auf der von ihnen geplanten Route zu marschieren, weil die auch an Synagogen vorbei geführt hätte und wollte sie auf Nebenstraßen verbannen. Daraufhin wurde die Demonstration abgesagt. Vorher hatten die Veranstalter geklagt und waren vor dem Obersten Gerichtshof des Landes unterlegen. Beerscheba ist mit etwas mehr als 200.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt in Israel und auch als „Hauptstadt der Negev-Wüste” bekannt.

Der Protest war laut Polizeiangaben von Aktivisten per Whats-App geplant worden

In der Nacht zu Freitag versammelten sich wegen des Verbots fast 2000 protestierende Demonstranten aus der LGBTI-Community vor dem Sitz der Stadtregierung. Sie hatten Regenbohnenfahnen und andere Pride-Utensilien dabei. Laut Medienberichten trugen sie auch Banner und Plakate, auf denen Slogan wie „Homophobie siegt, wenn der Stadtrat nichts tut” zu lesen waren. Die Veranstalter protestierten lautstark gegen die angeordnete Routenverlegung. Der Protest war laut Polizeiangaben von Aktivisten per Whats-App geplant worden. Einige von ihnen wurden deswegen vorübergehend festgenommen, genau wie einige der Protestierenden am Abend (Video). Nicht überall in Israel haben Veranstalter solche Schwierigkeiten. Erst vor zwei Tagen hatten die Eltern der im letzten Jahr bei einem Attentat auf den Jerusalem Pride ermordeten Shira Banki alle friedliebenden Menschen in Israel dazu aufgerufen, dieses Jahr mit ihnen am Pride in Jerusalem teilzunehmen. (MÄNNER-Archiv)

Bild und Video: ProudHouse/Facebook


9 Kommentare

  1. Bernhard Kreiner

    weis auch warum ich noch nie in einer synagoge war- solange homosexuelle überall weniger rechte haben sind mir jüdische belange egal oder zweitrangig– gilt aber für andere religionen genauso war seit 10 jahren in keiner kirche egal welcher konfession— meine kirche ist eher ne schwule disco oder ein schwules kafee oder schwules zentrum oder schwuler buchladen und meine religion ist schwul sein ohne den hassenden erfunden wesen krimskrams—–nur geld für csd zeugs keinen erfundenen wesen zeugs

  2. Rainer von Steht

    Gott hat jeden menschen gemacht ,oder??? Warum dürfen diese von Gott gemachten Menschen nicht an Gotteshäusern vorbeiziehen ,sind die schlechter ,weil sie homosexuell sind?? Gott hat also homosexuelle falsch gemacht, ist also nicht allmächtig ,oder ???

  3. Dolf David Pauli

    Habe meinen Rabbi mal gefragt, ob G*tt Fehler machen könne…
    Rabbi: „Natürlich nicht!”
    Ich: „Sehen Sie…und da er uns ja laut Talmud erschaffen hat nach seinem „Ebenbild”…
    Seine mundtote Reaktion… Unbezahlbar
    Aber es gibt, wie in jeder Religion, verbohrte, engstirnige, emphatielose Vollpfosten…leider immer noch

  4. Pete Lambertz

    Ich habe soooo die schauze voll von den Juden,über alles beschweren sie sich wenn man mal was gegen sie sagt,und dann sowas. Euch Hetero Juden sollten alle Rechte in Deutschland entzogen werden. Viel besser noch Welt weit.

  5. Rolf Michael Kiesen

    Es ist festzustellen, dass die aus dem Judentum hervorgegangenen Religionen homophob sind, dass also der Mythos von Sodom und Gomorrha fortwirkt. Im Gegensatz dazu sind die Religionen der Griechen und Römer panerotisch; Zeus hatt als Geliebten den schönen Ganymed. Michael Kiesen, Autor


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