Hillary Clinton besucht das Pulse

Die Präsidentschaftskandidatin: "So etwas darf nie wieder geschehen."

Noch bevor sie am Wochenende in Philadelphia den Nominierungsparteitag der Demokraten eröffnete und ihren Vizepräsidentschaftskandidaten Tim Kaine vorstellte (MÄNNER-Archiv), tat Hillary Clinton etwas, das sie schon lange hatte tun wollen: Sie besuchte das Pulse, den Ort, wo vor mehr als einem Monat 49 LGBTI einem dem schlimmsten Attentat in der US-Geschichte zum Opfer gefallen waren. Wohl, um nicht den Eindruck zu erwecken, dies sei für sie nur eine weitere Station auf ihrer Wahlkampftour, hatte Clinton den Besuch der Presse gegenüber nicht vorher angekündigt, sondern kam, wie so viele Andere vor ihr, einfach zum Pulse und legte dort ein einen Strauß weißer Rosen nieder. Neben all die anderen Blumen, Kreuze und Regenbogenfahnen.

Wir müssen diese Veränderungen auf lokaler, staatlicher und nationaler Ebene herbeiführen. Wir haben eine Menge Arbeit vor uns.

Begleitet von Orlandos Bürgermeister Buddy Dyer, den sie lange umarmte, und Floridas Senator Bill Nelson unterhielt sie sich danach mit Menschen, die in der Nacht des Anschlags als erste am Pulse gewesen waren und geholfen hatten: Polizisten, Feuerwehrleuten, Sicherheitskräften. Bei einem Roundtable mit den Führern von Orlandos LGBTI-Community hatte sie am Freitag Vormittag gesagt: „Wir müssen jetzt mit einer klaren, lauten Stimme sprechen, die von den Gesetzgebern in unserem Land die Veränderungen einfordert, die dazu führen, dass so etwas nie wieder Menschen, Familien und Communities passiert. Wir müssen diese Veränderungen auf lokaler, staatlicher und nationaler Ebene herbeiführen. Wir haben eine Menge Arbeit vor uns.” Am Morgen hatte sich Clinton schon mit mehreren Überlebenden des Massakers getroffen und sich mit ihnen ausgetauscht.

Was das bedeutet? Nun, unter anderem, dass es immer noch lebensgefährlich sein kann, in Amerika LGBTI zu sein.

In ihrer Rede am Vormittag sagte sie weiter: „Wir müssen deutlich herausstellen, wer das Ziel dieses Anschlages war. Die Latino-LGBTI-Community war mehr als jede andere das Opfer dieser Tragödie. Was das bedeutet? Nun, unter anderem, dass es immer noch lebensgefährlich sein kann, in Amerika LGBTI zu sein.” Clinton lobte die Arbeit während und nach dem Anschlag als „beispielhaft” dafür, wie eine Stadt, ein Staat und ein Land die Community unterstützen kann und drückte den Familien und Freunden der Opfer gegenüber noch einmal ihr tief empfundes Mitgefühl aus. Schon am Tag nach dem Massaker, war Clinton diejenige internationale Politikerin gewesen, die sich vielleicht am deutlichsten an die Seite von LGBTI gestellt hatte. (MÄNNER-Archiv). Viel mehr Informationen und Hintergründe zum Attentat auf das Pulse findet ihr in unserer aktuellen Ausgabe.


7 Kommentare

  1. Siri Wolf

    Ihr müsst aber auch unbedingt erwähnen, das Frau Clinton ein Game herausgerbracht hat. Also da dürft ihr Wahlkampfhelfer sin, in ihrem Büro die Blümchen gießen, Donalds Trump Unwahrheiten entlaven und ihr bekommt bei so undso viel Punkten sogar ein persnlich unterschirebenes Autorgramm von ihr! O:) ( neee das Pokemon Pikachu ist nicht dabei, das findet ihr da nicht! )


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