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Kanadische Kirche doch für Eheöffnung

Eine zweite Auszählung brachte die Wende

Es kann nicht überall so gut laufen wie letzte Woche in England. Am Montag-Abend sah es noch so aus, als hätte sich die anglikanische Kirche von Kanada ihrer Generalsynode denkbar knapp dagegen entschieden, kirchliche Eheschließungen auch für gleichgeschlechtliche Paare zu ermöglichen. Die Debatte darüber war auf der Synode breit und durchaus positiv geführt worden. Die meisten Redner sprachen sich für die Eheöffnung aus und befürworteten eine entsprechende Änderung in den Kirchenstatuten. Die Kirche hätte sich damit einfach dem kanadischen Zivilrecht angepasst. Hier wurde die Ehe schon 2005 geöffnet.

Die Bischöfe stimmten mit 68,42 Prozent dafür, die Kirchengemeinden sogar mit 72,22 Prozent.

Die abschließende Abstimmung hätte auf den ersten Blick nicht knapper ausfallen können. Für ein erfolgreiches Votum wären jeweils mehr als zwei Drittel der Stimmen von Bischöfen, Geistlichen und den Abgeordneten aus den Kirchengemeinden erforderlich gewesen. Die Bischöfe stimmten mit 68,42 Prozent dafür, die Kirchengemeinden sogar mit 72,22 Prozent. Bei den Geistlichen kamen allerdings nur 66,23 Prozent zusammen. Es wird abgerundet, deswegen fehlten 0,4 Prozent, eine einzige Stimme. Viele Abgeordnete verliehen ihrer Frustration über das Ergebnis Ausdruck. Und zwar laut und deutlich. Was letzten Endes den Ausschlag gab. Bei einer erneuten Auszählung der Stimmen kam heraus, dass es doch gereicht hatte: 69 Prozent der Geistlichen hatten für Gleichberechtigung gestimmt. Und 68 Prozent der Bischöfe, sowie 72 Prozent der Kirchenmitglieder stimmten dem Antrag zu.

Ich schließe all die in meine Gebete ein, die durch das LGBTI-feindliche votum heute verletzt worden sind.

Pastor Jeremy Smith hatte vor der zweiten Auszählung getwittert: „Woah. Eine Stimme. Ich schließe all die in meine Gebete ein, die durch das LGBTI-feindliche votum heute verletzt worden sind.“ Eliot Waddingham, ein Transmann aus Ottawa, der an der Synode teilnahm, sagte gegenüber abc-News: „Es bricht mir das Herz, dass es immer noch Menschen gibt, die glauben, gleichgeschlechtliche Ehen wären etwas, das fern von Gott und seiner Liebe ist.“ Sie alle jubelten. Die Generalsynode findet alle drei Jahre statt. Die anglikanische Kirche in Kanada ist mit 1,6 Millionen Mitgliedern die drittgrößte Kirche des Landes und ist nun neben der US-Episkopalkirche die einziges anglikanische Kirche, die Trauungen für gleichgeschlechtliche Paare bislang gestattet.

Foto: Imago/All Canada Photos


5 Kommentare

  1. Rainer von Steht

    Immer diese guten Christen , und ich frage mich ob die schon einmal von Jesus gehört haben ,und seiner liebe zu Menschen ,der hat niemand ausgegrenzt oder verachtet , jesus religion war liebe ,menschen religion ist oft ,verachtung ,ausgrenzung ,hass ,tot

  2. Bernhard Kreiner

    FINDE JEDE KIRCHE DIE DAGEGEN IST SUPERCOOL UND SUPERRICHTIG WANN MACHEN WIR UNS UNSERE EIGENE KIRCHE UND WARUM BITTEN WIR IMMER NOCH ABRAHAMITEN DAFÜR ODER ANDERE ERFUNDENE WESEN CHAOTEN- jeder SCHIFFSKAPITÄN ODER anDERE LEUTE DÜRFEN AUCH VERMÄHLEN- brave kirche ich warte nur bis unsere leute endlich klüger werden und was eigenes starten- imer diesen verkakkten abrahamiten nachlauffen

  3. Sim Rainer Almina Funk

    Warum müssen wir die Bibel umkremmpeln, damit sie allen passt? Entweder oder die BIBEL ist unsere Richtsschnur oder wir lassen sie ganz. JESUS sagte: „Darum wird ein MANN Vater und Mutter verlassen und an seiner FRAU hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein“. Über die biologische Seite der Homosexualität sagt die Bibel nichts; sie lässt aber durchblicken, dass manche Neigungen ziemlich tief sitzen können (2. Korinther 10:4, 5). Selbst wenn sich einige zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen . . . von Christen verlangt die Bibel jedenfalls, homosexuelle Handlungen zu lassen. Darüber sollte KEIN Christ zweifeln, denn wenn wir dass in Frage stellen, stellen wir die Bibel als Lüge dar.


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