Theresa May zieht in no10 Downing Street ein 13 07 2016 London United Kingdom Theresa May Becom

Theresa May beruft LGBTI-Politiker

Und zwar die meisten, die je in einer konservativen Regierung gearbeitet haben

Seit einer Woche wissen wir: Theresa May wird die neue Premierministerin. Was wir auch wissen, ist, dass die religiöse May keine Verfechterin von liberaler LGBTI-Politik ist (MÄNNER-Archiv). Sie hat gegen die Eheöffnung in Großbritannien gestimmt und hat Bauchschmerzen, wenn es um das Adoptionsrecht geht. Womit sie aber offensichtlich kein Problem hat, sind die lesbischen und schwulen Mitglieder ihrer eigenen Partei. Denn unter May arbeiten mehr offen schwule und lesbische PolitikerInnen in führenden Positionen, als unter jedem anderen konservativen Regierungschef bisher.

Die Premierministerin hat mir gegenüber ihren festen Willen ausgedrückt, das Land zu einen und sich für die Interessen aller Briten einzusetzen.

Im neuen Kabinett wird David Mundell, der sich erst Anfang des Jahres geoutet hatte (MÄNNER-Archiv), Minister für Schottland bleiben und die offen lesbische Justine Greening wird Staatssekretärin im Bildungsministerium und Ministerin für Gleichstellung. Außerdem hat May eine ganze Reihe offen queerer Politiker in ihr Team geholt, oder sie schlicht dort belassen. Sir Alan Duncan, der der erste Tory-Abgeordnete war, der sich je im Amt geoutet hat, wird Staatsminister im Auslandsministerium. Margot James, die 2010 als erste weibliche Abgeordnete der Konservativen bekannt gab, lesbisch zu sein, wird Staatssekräterin im Industrieministerium. Der offen schwule Nick Gibb wurde als Staatssekretär im Bildungsministerium wieder berufen.

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David Mundell

David Mundell sagte gegenüber Medien: „Es ist mir eine große Freude, erneut als Minister für Schottland berufen worden zu sein und so meine Arbeit aus dem letzten Jahr fortsetzen zu können. Die Premierministerin hat mir gegenüber ihren festen Willen ausgedrückt, das Land zu einen und sich für die Interessen aller Briten einzusetzen. Mein Hauptaugenmerk liegt auf meiner Arbeit mit der schottischen Regierung, damit wir für Schottland das Beste herausholen, wenn wir die EU verlassen.” Margot James sagte: „Ich bin hocherfreut, wieder im Team des Industrieministeriums tätig sein zu dürfen. Es ist mir eine Ehre Teil der ersten Regierung unter Theresa May zu sein und ich freue mich sehr über das Vertrauen, das sie in mich setzt.”

Bild: Imago/I Image,


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