War der Nizza-Attentäter bisexuell?

Die Ermittlungen haben das laut Medienberichten ergeben

Mohamed Lahouaiej Bouhlel, der auf der Uferpromenade von Nizza 84 Menschen getötet und Hunderte weitere verletzt hat (MÄNNER-Archiv), soll laut den Ermittlungsbehörden Beziehungen zu Frauen und Männern gehabt haben.  Die französische TV-Station France’s BFMTV berichtet, die Untersuchungen würden sich auf Bouhlels Handy konzentrieren, auf dem die Ermittler Dating-Apps, Fotos und Videos sichergestellt haben sollen, aus denen klar hervorgeht, dass der Attentäter und ISIS-Anhänger sexuelle und romantische Beziehungen zu beiden Geschlechtern gehabt hat.

Verwandte und Freunde Bouhlels gaben laut BFMTV den Behörden gegenüber an, der Tunesier hätte sich auch sonst nicht wie ein tiefreligiöser Moslem verhalten

Verwandte und Freunde Bouhlels gaben laut BFMTV den Behörden gegenüber an, der Tunesier hätte sich auch sonst nicht wie ein tiefreligiöser Moslem verhalten, hätte Schweinefleisch gegessen und sich bis vor kurzem auch nicht an den Ramadan gehalten. Die Schwester und der Vater des Attentäters haben bestätigt, dass Bouhlels sich zwischen 2002 uns 2004 wegen eines „Nervenzusammenbruchs” in psychiatrischer Behandlung befand. Der Vater, Monthir Bouhlel, sagte gegenüber Medien: „Ich brachte ihn zu einem Arzt, der mir sagte, dass mein Sohn eine schwere psychische Erkrankung hatte.”

Das Einzige, weswegen er nie wütend war, war Religion, er besuchte nie die Moschee und trank Alkohol.

„Er wurde in dieser Zeit leicht und schnell wütend und schrie dann herum. Er bekam Medikamente deswegen. Das Einzige, weswegen er nie wütend war, war Religion, er besuchte nie die Moschee und trank Alkohol.” Bouhlel hat laut den Ermittlungsbehörden die Promenade zwei Tage vor seiner Tat besucht und ausgespäht. Bei der Autovermietung bei der er den Wagen mietete, den er für seine Tat benutzte, soll er nach dem „schwersten Fahrzeug” gefragt haben, dass der Verleiher hatte. Auch nach dem Attentat im Pulse in Orlando, hieß es, der Täter sei ein ungeouteter schwuler Mann gewesen. Das FBI konnte keine Belege dafür finden und sagt, die Tat sei kein Hassverbrechen gewesen. (MÄNNER-Archiv)

Bild: Twitter

 


76 Kommentare

  1. Nas Ri

    Jens es geht nicht darum positives oder negatives zu finden sondern eine Berichterstattung zu liefern, die nicht ganz unrelevante Informationen wie diese zeigen.

  2. Gaetano Blum

    hallo????? Spinne ich jetz oder ist der Redaktion völlig das Gehirn weg gevögelt worde?
    was hat seine sexuelle Orientierung damit zu tun das dieser voll idiot 84 Menschen in den Tod getrieben hat.
    oder denkt ihr damit schwule oder bisexuelle für das Magazins zu gewinnen ?
    wenn ja, sorry völlig daneben.

  3. Sasza-Oliver Bergmann

    Auweia, plötzlich sind alle Attentäter schwul! Sag ma geht’s noch? Das ist doch neues Futter für die braune Brühe. Schwule sind Kinderficker und Terroristen – MÄNNER AKTUELL DA HABT IHR EUCH SELBST GEFICKT.
    LOL

  4. Joachim Wiedner

    Ist es nicht Scheiss egal ob er Homo -bi oder Hetero war?
    Terrorist ist und bleibt Terrorist..
    Oder wollt ihr im Falle seiner Bisexualität sagen, dass man es akzeptieren muss? Ziemlich geschmacklos der Artikel

  5. Thomas Metzdorf

    Wenn man so gar nix schreiben kann, dann schreibt man halt dass er schwul oder bi sein muss….
    Ganz mutige Journalisten vermuten dann auch noch ne Trans-Geschichte, das geilt noch mehr biedere Heteroleser auf!….

  6. Udo Sauer

    Ja, finde ich auch seltsam, Attentäter ständig für schwul zu erklären.. Der Täter von Orlando war auch keineswegs schwul. Das wurde aber sogleich behauptet. Homophob war der aber schon, was jetzt bestritten wird.

  7. Simon Marvin Wilde

    Im ersten Moment dachte ich auch *warum SO ein Artikel* und wollte schon böse Sachen schreiben…
    Aber:
    Wir haben an Orlando gesehen, wozu ein Mensch fähig sein kann, wenn er sich seine neigung(en) nicht eingestehen will oder kann!
    Deswegen ist es besonders wichtig, seine Neigung zu akzeptieren und – wenn nötig – mit Psychologen zu bearbeiten um eben genau so etwas zu vermeiden!

  8. Markus Meininger-Matthias

    Wichtiger ist dass der vermeintliche gesellschaftliche Druck in den Köpfen solcher verwirrter und hin und hergerissenen Menschen abgebaut wird, indem rechtliche und gesellschaftliche Schritte sichtbar werden, damit es nicht so ein Kraftakt wird sich selbst zu akzeptieren… Ob das druckbild nun selbst eingeredet oder von extern geboten wird, ist dabei zweitrangig… Hoher psychischer Druck sorgt bei manchen zu krassen aggressiven Entladungen gegen sich selbst oder auch andere

  9. Markus Meininger-Matthias

    Wichtiger als diese Frage per Schlagzeile unverständlich in den Vordergrund/interpretationsraum zu stellen , oder ihr nachzugehen ist:

    dass der vermeintliche gesellschaftliche Druck in den Köpfen solcher verwirrter und hin und hergerissenen Menschen abgebaut wird, indem rechtliche und gesellschaftliche Schritte sichtbar werden, damit es nicht so ein Kraftakt wird sich selbst zu akzeptieren… Ob das druckbild nun selbst eingeredet oder von extern geboten wird, ist dabei zweitrangig… Hoher psychischer Druck sorgt bei manchen zu krassen aggressiven Entladungen gegen sich selbst oder auch andere


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