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Bea Arthurs LGBTI-Heim eröffnet 2017

Die von dem Golden-Girls-Star mit ihrem Testament finanzierte Unterkunft beherbergt 100 obdachlose Jugendliche

In Manhattan wurde wurde etwas mehr als einem Jahr der Grundstein für ein neues Obdachlosenheim für LGBTI-Jugendliche gelegt. (MÄNNER-Archiv) Möglich war das, weil die Schauspielerin Bea Arthur (Dorothy aus den „Golden Girls”), als sie 2009 starb, in ihrem Testament 300.000 Dollar für eben diesen Zweck beiseite gelegt hatte. Eigentlich sollte die „Bea Arthur Residence for Homeless LGBT Youth” schon diesen Sommer eröffnen, aber die Bauarbeiten dauern wegen besonderer Vorgaben der Stadt länger als geplant.

Diese Organisation rettet Leben. Und ich möchte und werde dabei helfen.

Deswegen werden jetzt ab Februar 2017 in der 13. Straße im East Village über 100 bislang obdachlose Jugendliche Platz finden. Offiziellen Schätzungen zufolge sind über 25 Prozent der amerikanischen Obdachlosen unter Zwanzig Kinder, deren Eltern sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Geschlechts vor die Tür gesetzt haben.

Bea Arthur

Vorher/Nachher (Foto: https://coopersquare.org/our-work/special-projects/bea-arthur-residence)

Das Obdachlosenheim ist Teil des Ali Forney Centers, einer Organisation, die sich um genau dieses Problem kümmert, und deren Geschäftsführung von der Stadt New York zusätzlich drei Millionen Dollar bekam, um die neue Residence bauen zu können.

1985 gab es bei den „Golden Girls” die erste schwule Hochzeit der TV-Geschichte

Arthur war Zeit ihres Lebens eine Fürsprecherin der LGBT-Bewegung. In einem Interview vor ihrem Tod sagte sie: „Die Kinder, um die das Ali Forney Center sich kümmert, werden buchstäblich von ihren Familien auf die Straße gesetzt, weil sie LGBTI sind, diese Organisation rettet Leben. Und ich möchte und werde dabei helfen.“ Die Ideen für einige revolutionäre Folgen der „Golden Girls”, in denen Schwule und Lesben als etwas völlig Normales dargestellt wurden, stammten von niemand anderem als Arthur. 1985 gab es bei den „Golden Girls” auch die erste schwule Hochzeit der amerikanischen Fernsehgeschichte, gut 30 Jahre bevor das nun auch ganz offiziell möglich ist.

Bild und Video: Touchstone Home Video


35 Kommentare

  1. Natalja Verner

    wie kann man Kinder auf die Straße setzen nur weil die Homosexuell oder Trans* sind? 🙁 Wie krank ist diese Geselschaft eigentlich? Wie gut dass es noch Menschen gibt wie diese Frau <3

  2. Rene Pegel

    höchsten Respekt für solch ein Werk der Menschlichkeit. Ebenso Trauer an eine wunderbare Schauspielerin die leider nicht mehr unter uns weilt. Ich habe die Serie geliebt.


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