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Russland, Rostock & Rosa Elefanten

Der Tag im Zeitraffer (31.08.2016)

Was heute wichtig war – und ist.

Jubiläum für Enough is Enough

Vor drei Jahren begann der Aufstieg der Aktivistengruppe Enough is Enough.  Am 31. August 2013 zogen mehrere tausend Menschen durch Berlin, um gegen Homophobie in Russland und das Antihomopropaganda-Gesetz zu demonstrieren. Viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen fanden das „den besseren Christopher Street Day” und waren den Organisatoren der Demo sehr dankbar – ein kleines Team aus Freunden, die von der Lethargie in der Homopolitik genug hatten und wenigen Wochen vorher beschlossen hatten, dass eben genug genug ist. Enough Is Enough war geboren. Seitdem hat die Organisation für ihre außerparlamentarische politische Arbeit viele Preise gewonnen, buchstäblich Millionen von Menschen erreicht und das Gesicht der deutschen LGBTI-Bewegung verändert.

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Aus für Große Koalition

Die Große Koalition in Berlin ist abgewählt! Bei der Rosa Elefantenrunde im BKA-Theater kamen sieben queere Vertreter aller wichtigen Parteien, um ihre Positionen zu erläutern und miteinander darüber zu streiten. Das Publikum war offensichtlich gespannt darauf, was die Politiker vor der Landtagswahl am 18. September zu möglichen Koalitionen und Zielen zu sagen hatten und wie das Resümee von fünf Jahren Queerpolitik unter der großen Koalition in der Bundeshauptstadt ausfallen würde. Am Ende des Abends wurde gewählt:

Grüne 25,2 Prozent

Linke 24, 3 Prozent

AfD 17,3 Prozent

SPD 13,8 Prozent

Piraten 8,9 Prozent

FDP 5,7 Prozent

CDU 4,1 Prozent

(Zwei Stimmen waren ungültig.)

Mit dabei waren: Jan Stöß, Mitglied im SPD-Landesvorstand, Klaus Lederer, Die Linke-Landeschef, Martin Haase von der Piratenpartei, Sebastian Ahlefeld, LGBTI-politischer Ansprechpartner der Berliner FDP, Anja Kofbinger, stellvertretende Bündnis90/Grüne-Fraktionschefin, Stefan Evers, CDU und Frank-Christian Hansel, AfD.

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Singen gegen AfD

Die Berliner Band Jennifer Rostock hat mit einem Song gegen die AfD einen Netzhit gelandet. Bei Facebook klickten schon über 6 Millionen Menschen auf ein Video, das Frontfrau Jennifer mit dem schwulen Keyboarder aufnahm. Sie warnen davor, bei den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin für die rechtspopulistische Partei zu stimmen: „Scheißt Du auf gesellschaftlichen Fortschritt, sag der freien Welt adé.”

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Titelbild: Kriss Rudolph


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