„Sag der freien Welt adé“

Jennifer Rostock gibt vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern eine Empfehlung ab

Die einen – nämlich wir – veranstalten im Vorfeld der Abgeordnetenhauswahl in Berlin eine Diskussionsrunde, wie am Abend im BKA-Theater geschehen; die anderen – nämlich Jennifer Rostock – packen ihre Wahlempfehlung in ein Video.

„Scheißt Du aufgesellschaftlichen Fortschritt, sag der freie Welt adé“, singt die Frontfrau der ursprünglich aus Usedom stammenden Band, die sich regelmäßig gegen Homophobie engagiert. So nahmen die Mitglieder auch bei einem Kiss-In in Berlin gegen das russische Homopropagandagesetz (das kürzlich noch verschärft werden sollte – MÄNNER-Archiv) teil.

Man kann sich entscheiden, ob man ein Arschloch ist

In einem Interview mit Phenomenelle sagte der schwule Keyboarder mal, den man auch im Video sieht: „Es ist paradox, wenn Menschen mit rechter Gesinnung mit Meinungsfreiheit und Toleranz argumentieren. Das ist Quatsch. Es ist ein großer Unterschied, ob man Schwule tolerieren soll oder Nazis. Schwule sind schwul und Nazis sind Arschlöcher. Man kann sich entscheiden, ob man ein Arschloch ist.“

Titelbild: Screenshot


13 Kommentare

  1. Tobias Kunath

    Was hat das denn mit „gesund“ zu tun? Es geht rein um die AfD. Und AfD wählen bedeutet gesellschaftlich-sozialer Rückschritt. Danke Jennifer & Jo für diese Aktion.

  2. Torsten Jähnsch

    herr welsch hängen sie sich doch lieber wieder, am besten zusammen mit einem david berger, an petrys rockzipfel. wie kann ein homosexueller freiwillig in einer partei „arbeiten“, welche die antidiskriminierenden errungenschaften dieser gesellschaft mit den füßen wieder zetreten will? keine gleichstellung, keine inklusion, keine hilfe für alleinerziehende, kein mindestlohn etc etc etc.
    eine afd ist nicht nur homophob, sondern diskriminierend, menschenfeindlich und antisozial.

  3. Marco Hartlaub

    Frau Panorama, sie verwechseln da grad was. Frau „Rostock“ ist der Widerstand und die AfD ist das Arschloch. Herzlichst.
    PS: warum gibt es nur noch Profi-Hetzer und so wenig Counters hier?

  4. Torsten Jähnsch

    komisch, das ihnen dazu (zu der menschenfeindlichen diskriminierenden politik und antihomogesetzen der russen, als homosexuellensprecher einer demokratischen partei eines demokratischen staates) nichts in der vergangenheit eingefallen ist.

  5. Frank La Biel

    dann hofft mal schön weiter, denn die Prognosen stimmen nie und die von Dimap und Infratest auch nie… die sagten bei der letzten Landtagswahl auch die AFD liebt bei 18% in Anhalt… und sie lag letztlich 6 % daneben^^ Wenn 24% die AFD wählen, wie Infratest prognostiziert, dann gibt es wohl den Bedarf an einer Alternativen… In Berlin sind 6% der Wahlbrechtigten Gays mit der AfD konform… ich frage mich immer bei euren Berichten und Artikeln, woher kommen eure Zahlen? Aus dem Darkroom vom Woof oder direkt aus der Maze World oder das Duplexx? Ich kenne halb Berlin… und kenne kaum jemanden der euch beipflichtet, was man ja auch an den Likes sieht, die bei euch mehr oder weniger sehr knapp ausfallen… Das Systemfreunde die in hohen Positionen sitzen sowie Medienmacher die sich genseitig Zucker in den Popo pusten vor Veränderungen Angst haben, diese sogar mit allen Mittel verteufeln ist doch völlig klar. Warum sollte die ARD und ZDF es wohl wollen, wenn die AFD die Sender einstampfen wollen… die führen doch mut ihrem aufgeblasenen Apparat auf Osten der Allgemeinheit ein tolles Leben , warum sollten TV Sender wie N24 deren Rundfunkrat und Intendanten CDU Mitglieder sind gegen Merkel und Ihren Wahnsinn berichten? Warum sollte der Gmünder Verlag der aus Berliner Töpfe für Arbeitsplätze im Versandhandel des Verlages Gelder bezieht und das nicht zu wenig, auch nur einen Finger dafür rühren wollen, dass sich was ändert? Das sind Fragen die sich jeder „gute“ Journalist stellen sollte.


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